Charles Laughton

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Asylrecht fand er als der beste aller Buckligen in der 1939er Version von „Der Glöckner von Notre Dame“, doch auch in anderen Rollen fiel der bullige Brite mit der schwulstigen Lippe als außergewöhnlich robuster Charakter auf. Laughton (1899 - 1962), der 1950 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, war der erste Engländer, der den „Oscar“ erhielt: für seinen erotomanen tyrannischen König in „Das Privatleben Heinrichs VIII“ (1933). Er tyrannisiert Clark Gable in der ersten Version von „Meuterei auf der Bounty“ (1935), die Affen-Menschen in „Insel der verlorenen Seelen“, der ersten Version von „Die Insel des Dr. Moreau“ (1932), und sich selbst als Maler in „Rembrandt“ (1936). Laughton war mit der Schauspielerin Elsa Lanchester verheiratet, mit der er oft gemeinsam auftrat. In komischen Rollen glänzte er als Butler („Ein Butler in Amerika“) oder als Millionär in „Die ewige Eva“. Er war der römische Senator in Stanley Kubricks „Spartakus“ und der US-Senator in „Sturm über Washington„, seinem letzten Film. Laughtons einzige Regiearbeit „Die Nacht des Jägers“ (1955, mit Robert Mitchum) war kommerziell nicht erfolgreich, ist aber künstlerisch einer der besten Films noirs.

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