Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Charles Bronson

Charles Bronson

Schauspieler
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 03.11.1921 in Ehrenfeld  USA
  • Gestorben: 30.08.2003
  • Berufe: Schauspieler
Bilderstrecke starten(39 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Charles Bronson

Leben & Werk

Charles Bronson war einer der großen charismatischen Filmstars, dessen Stoizismus und ironische Lakonie in Abenteuerfilmen, Krimis und Western dankbare Rollen fand. Die in sich ruhende Persönlichkeit eines durch nichts zu erschütternden Machismus wurde dabei kraftvoll und ohne Brechung definiert. Bezeichnend ist eine Werbezeile aus den 70ern, als Bronson einer der größten Kassenmagneten war: „Wenn Charles Bronson etwas sagt, dann meint Charles Bronson das auch!“

1920 in Pennsylvania geboren, Minenarbeiter und Flieger im Zweiten Weltkrieg, kam Charles Buchinsky durch den Regisseur Henry Hathaway 1951 zum Film, änderte seinen Familiennamen und spielte in Krimis (Roger Cormans „Revolver-Kelly“), Horrorfilmen (in „Das Kabinett des Professor Bondi“ als Assistent von Vincent Price), Western („Vera Cruz“) und Kriegsfilmen („Wenn das Blut kocht„). Als einer der legendären Revolvermänner aus „Die glorreichen Sieben“ wurde er populär und er begann in Action-Filmen (einer der Ausbrecher in „Gesprengte Ketten“ und einer vom Himmelfahrtskommando in „Das dreckige Dutzend„) zu spielen. Sergio Leones Monumental-Western „Spiel mir das Lied vom Tod„, in dem Bronson aus dem Rächer mit der Mundharmonika eine mythische Figur machte, brachte ihm den Status als Weltstar. Bronson pendelte zwischen Europa und den USA, bis er mit der Rolle des Selbstjustiz übenden Architekten in dem 1973 umstrittenen „Ein Mann sieht rot“ endgültig in die USA zurückkehrte und vor allem mit dem Regisseur J. Lee Thompson („Murphy’s Law„) arbeitete. Zu seinen besten Rollen gehören der US-Army-Agent in Zivil in „Der aus dem Regen kam„, der die zierliche Marlène Jobert mit seinem „Love, Love“ betört, der Killer in Sergio Sollimas „Brutale Stadt“ und der mit Alain Delon im Tresor eingeschlossene Gauner und Spieler in „Bei Bullen singen Freunde nicht„. Bronson war von 1968 bis zu deren Krebstod 1990 mit der Schauspielerin Jill Ireland (1936-1990) verheiratet, die in vielen Filmen seine Partnerin war. Am 30. August 2003 starb Charles Bronson in Los Angeles an einer Lungenentzündung.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Chris Pratt im Remake von Die Glorreichen Sieben?

    Kino.de Redaktion05.12.2014

    Guardians of the Galaxy-Star Chris Pratt könnte bald neben Denzel Washington im Remake des Western-Klassikers Die Glorreichen Sieben aus dem Jahr 1960 reiten. Noch vor einiger Zeit war Schauspieler Chris Pratt eher Filminsidern ein Begriff. Der gigantische Erfolg des Marvel-Streifens Guardians of the Galaxy katapultierte ihn allerdings ganz weit nach vorn in Hollywood. Bereits nächstes Jahr im Frühsommer wird er in...

  • Wird Tom Cruise einer der neuen Glorreichen Sieben?

    Kino.de Redaktion22.05.2012

    Die renommierten Metro Goldwyn Mayor-Studios sind vor nicht allzu langer Zeit dem Bankrott entgangen, und auch wenn der einstige Filmtitan nun wieder auf einigermaßen sicheren Füßen steht, sucht man dort weiterhin nach möglichst kostengünstigen Möglichkeiten, um Geld einzuspielen. Eine Chance ist da natürlich die Neuauflage von Material, das MGM schon einmal Geld einbrachte. Und so darf es nicht verwundern, dass...

  • Ein Mann sieht rot: Reloaded

    Kino.de Redaktion30.01.2012

    1974 ballerte sich Charles Bronson sein ganzes Leid von der Seele und machte den Film Ein Mann sieht rot (im Original: Death Wish) zum erfolgreichen Prototypen des Racheactiondramas, das seither in vielerlei Formen neu aufgelegt wurde und noch immer gerne recyclet wird. Nun soll aber tatsächlich ein Remake des Originalfilms, in dem ein liberaler Architekt zum einsamen Rächer mutiert, nachdem seine Frau und Tochter brutal...

  • Bronson gewinnt Sydney Film Festival

    Kino.de Redaktion15.06.2009

    Bronson, der Film über Englands gewalttätigsten Strafgefangenen, wurde auf dem Sydney Film Festival ausgezeichnet und gewann den Hauptpreis von 60.000 australischen Dollar. In der Geschichte von Nicolas Winding Refn geht es um Charles Bronson (Tom Hardy). Dieser ist wegen bewaffneten Überfalls im Gefängnis und da er kontinuierlich andere Gefangene und Wärter angreift, wird er dort auch noch eine Weile bleiben. Wogegen...

Wird oft zusammen gesucht