Catherine McCormack

Schauspielerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Ihre herausfordernden Augen, die hohen Backenknochen, die der kerzengeraden Nase im Profil eine fordernde Natur geben, und die vorwärtsstürmenden Arm- und Beinbewegungen, mit denen sie Raum und Zeit wie unter Druck überwinden will, machten die englische Schauspielerin Catherine McCormack zur Idealbesetzung für doe Rolle der lebensfrohen Murron, Frau des schottischen Rebellen William Wallace (Mel Gibson) in „Braveheart“. Der glanzvolle Start in die Filmkarriere gelang der 1972 in Hampshire geborenen McCormack nach Schauspielausbildung an der Oxford School of Drama und zahlreichen TV-Rollen. McCormacks Personen müssen als Frauen in einer von Männern beherrschten Welt buchstäblich um ihre Existenz ringen. So ist sie in „The Land Girls – Brombeerzeit“ an der Seite von Rachel Weisz und Anna Friel eine der jungen Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs in England Dienst in der Landarbeit leisten mussten und pflügen, melken, ernten und früh aufstehen lernen. Wieder auf dem Land, diesmal in Irland, ist McCormack in Pat O’Connors „Tanz in die Freiheit“ als Christina, die ihren Sohn alleine erzieht, eine von fünf Schwestern (darunter Meryl Streep) und in ihrer unkonventionellen Art diejenige, die nach der Erntezeit und nach der ergebnislos bleibenden Begegnung mit dem Vater des Sohnes eine Fabrikarbeit annehmen wird. In den Londoner Stadtteil Camden wird sie in „Lover oder Loser“ verschlagen und gerät in ein über drei Jahre verfolgtes flippiges Liebeskarussell. Von Jacqueline Bisset wird McCormack in „Dangerous Beauty – Kurtisane von Venedig“ als schöne Unschuld in die Welt der Fürstenhöfe in Venedig im 16. Jahrhundert eingeführt, macht als Kurtisane Karriere und wird, als die Pest ausbricht, als Hexe verfolgt. Unter der Regie von Kathryn Bigelow spielte sie in dem Psychothriller „Das Gewicht des Wassers“ eine Doppelrolle: In der Gegenwartshandlung ist sie die Fotografin, deren Ehe mit einem Autor (Sean Penn) kriselt und die während eines Yachtausflugs zu einer einsamen Insel ihre Seelenverwandtschaft mit der norwegischen Einwanderin Maren (McCormack) findet, die im 19. Jahrhundert in einen bislang ungeklärten Mordfall verwickelt war.

McCormack ist auch eine hervorragende Theaterschauspielerin: Für ihr Engagement in Arthur Millers Stück „All My Sons“ am Londoner Nationaltheater wurde sie für den Laurence Olivier Theatre Award nominiert. 2001 war sie wieder im Kino, diesmal an der Seite von John Malkovich und Willem Dafoe in dem grotesken Horrorfilm „Shadow of the Vampire“ als Greta Schroeder zu sehen, und im selben Jahr wirkte sie in John Boormans „Der Schneider von Panama„, einem unterhaltsamen Agentenfilm nach der Romanvorlage von John Le Carré und mit Pierce Brosnan als Hauptakteur, mit. Im starbesetzten Spionagethriller „Spy Game – Der finale Countdown“ unter Tony Scotts Regie spielt sie eine junge Engländerin, die vom CIA entführt und in ein chinesisches Gefängnis gebracht wird. 2007 engagierte sie Juan Carlos Fresnadillo für die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Horrorfilms „28 Days Later“ (Regie Danny Boyle) für die Rolle der Alice. Der neue Film „28 Weeks Later“ beginnt sieben Monate nach dem Ende des Vorgängers: Die Todesepidemie schien überwunden, doch plötzlich treten Neuinfizierungen auf.

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