Catherine Flemming

Schauspielerin • Produzentin
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Leben & Werk

Als bulimische Laura in Dana Vávrovás bewegendem Drama „Hunger – Sehnsucht nach Liebe“ beeindruckte Catherine Flemming den Produzenten Joseph Vilsmaier so sehr, dass er von der zierlichen Schauspielerin als „Michelle Pfeiffer von Deutschland“ schwärmte. Inzwischen hat sie ihr Können und ihre Vielseitigkeit in einer langen Reihe von Kino- und Fernsehproduktionen unter Beweis gestellt.

Catherine Flemming wurde am 2. Februar 1967 geboren und wuchs als Tochter eines Schotten und einer Deutschen in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, auf. Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin. 1988 verließ sie die DDR mit einer Besuchserlaubnis. Während eines USA-Aufenthaltes nahm Catherine Flemming Kurse bei Marcia Haufrecht und am berühmten Lee Strasberg Actors Studio in New York. Bis 1994 war sie fünf Jahre lang mit der Shakespeare-Company auf Tour. Eine ihrer ersten Fernsehrollen spielte sie als Sabrina in Ralf Huettners ausgezeichneter TV-Serie „Um die 30“ (1994). Mitte der 1990er-Jahre war sie auch erstmals auf der großen Leinwand zu sehen, etwa in Michael Gutmanns „Rohe Ostern“ und Christian PetzoldsCuba Libre“ (beide 1996). 1997 überzeugte sie als Bulimie-Patientin Laura in Dana Vávrovás Regie-Debüt „Hunger – Sehnsucht nach Liebe“. Wiederholt arbeitete die geborene Chemnitzerin im Anschluss mit Regisseur Oskar Roehler zusammen, etwa in „Die Unberührbare“ (2000), „Der alte Affe Angst“ (2003) und „Lulu und Jimi“ (2009). Aktuell wirkte sie in den Kinofilmen „Teufelskicker“ von Granz Henman, „Goethe“ (beide 2010) von Philipp Stölzl und „Wunderkinder“ (2011) von Marcus O. Rosenmüller mit. Daneben spielte Catherine Flemming zahlreiche Fernsehrollen in TV-Filmen, -Serien und Reihen. Fernsehzuschauer kennen die schöne Blonde unter anderem als Assistentin Marietta in der TV-Krimireihe „Commissario Laurenti“ (2006 bis 2009) oder als Hofschneiderin Adele in der Märchen-Verfilmung „Des Kaisers neue Kleider“ (2010). Anfang 2011 stand sie unter der Regie von Thomas Nennstiel für den Familienfilm „Die Erfinderbraut“ vor der Kamera. Im Herbst 2011 folgte die Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Gefährliche Brandung“ mit Julia Stemberger, Philipp Brenninkmeyer, Urs Remond und Teresa Klamert.

1998 erhielt Catherine Flemming den Bayerischer Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Rolle in Dana Vávrovás Kinodebüt „Hunger“. 2003 folgte der 1. Darstellerpreis beim Kurzfilmfestival Gua de la Java. Die Schauspielerin lebt in Berlin.

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