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Leben & Werk

Der britische Sänger und Songschreiber Steven Demetri Georgiou wird am 21. Juli 1948 in London als drittes Kind des griechischen Zypriotien Stavros Georgiou und der Schwedin Ingrid Wickman in London geboren. Die Familie betreibt ein Restaurant im Stadtteil Soho, wo Steven bereits als Kind aushilft. Nach der Scheidung der Eltern zieht die Mutter mit ihrem Sohn zurück nach Schweden, wo Steven unter dem Einfluss eines malenden Onkels seine künstlerische Ader entdeckt. Im Alter von 18 Jahren beginnt er - zurück in England - eine Karriere als Musiker. Durch die Hilfe von Produzent Mike Hurst gelingt es ihm, die Single „I Love My Dog“ 1966 im Radio zu platzieren. Die Debüt-LP „Matthew And Son“ folgt noch im selben Jahr. Mit seinen unter dem Pseudonym Cat Stevens veröffentlichten Folksongs genießt Georgiou zunächst einen mittleren Erfolg, doch das Album „New Masters“ mit dem Song „The First Cut Is The Deepest“ verpasst Ende 1967 den Anschluss an die Charts. 1968 erkrankt der 19-Jährige an Tuberkulose und kehrt erst 1970 wieder auf die Bühne zurück - diesmal hat er einen Vertrag mit Island Records in der Tasche. Dort erscheint „Mona Bone Jakon“, ein introspektives Folk-Album mit Songs wie „Lady D’Arbanville“, das der Musiker für seine Freundin, die Schauspielerin Patti D’Arbanville schreibt. Den internationalen Durchbruch bringt das ’71er Album „Tea For The Tillerman“. Die Single „Wild World“ wird zu beiden Seiten des Atlantik ein Hit. Ebenfalls 1971 schreibt Cat Stevens die Musik zum Film „Harold And Maude„. Mit Songs wie „Morning Has Broken“, „Moonshadow“ oder „Father And Son“ etabliert sich der Multiinstrumentalist im weiteren Verlauf des Jahrzehnts als Weltstar. Nach einem beinahe tödlich verlaufenen Badeunfall in Malibu 1975 beschließt Stevens, fortan nur noch Gott zu dienen. Aus Cat Stevens wird Yusuf Islam. Der bekennende Moslem gibt am 22. November 1979 im Wembley Stadion sein Abschiedskonzert. Die nächsten siebzehn Jahre widmet sich der Familienvater seiner Arbeit für die muslimische Gemeinde, engagiert sich in diversen Hilfsprojekten und wird zu einem der einflussreichsten britischen Moslems. 2003 wird er mit dem World Social Award ausgezeichnet, 2004 verweigern ihm die amerikanischen Sicherheitsbehörden als Terrorverdächtigem die Einreise in die USA. Im selben Jahr taucht Yusuf Islam wieder in den Pop-Charts auf: „Father And Son“ wird im Duett mit Ronan Keating zu einem großen Erfolg. 2005 wird Stevens, mittlerweile Ehrendoktor der Universität von Gloucestershire, in ein Beraterteam der britischen Regierung zur Bekämpfung des islamischen Extremismus berufen. Unter dem Namen Yusuf veröffentlicht er Ende 2006 überraschend das Album „An Other Cup“ - das aber wieder ganz nach Cat Stevens klingt. Gleichzeitig erscheint das erste Album seines Sohnes Muhammad Islam (aka Yoriyos Islam), „Bury My Heart At Wounded Knee“.

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