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Rian Johnson übernimmt "Star Wars"

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Die Kapitel acht und neun im „Krieg der Sterne“ haben einen Regisseur - und der heißt nicht J.J. Abrams.

Neuer "Star Wars"-Macher: Rian Johnson, hier mit Joseph Gordon-Levitt am "Looper"-Set Bild: Concorde

Willkommen im „Krieg der Sterne„: Für die jungen Regisseure Josh Trank (30, „Chronicle - Wozu bist du fähig„, „The Fantastic Four„) und Gareth Edwards (38, „Godzilla„) ist 2014 das beste Jahr ihrer Karriere. Disney und Lucasfilm beriefen sie kürzlich in die Regiestühle für „Star Wars„-Ableger. Nun darf sich der 40-jährige Kalifornier Rian Johnson ihrer Party anschließen. Sein Engagement ist allerdings noch bemerkenswerter.

Aktuell entsteht unter der Regie von J.J. Abrams „Star Wars: Episode VII“. Der Film markiert den Beginn einer neuen Trilogie. Zwischen den einzelnen Teilen kommen Ableger, sogenannte Spin-Offs in die Kinos die sich auf besondere Figuren der Saga konzentrieren. Kopfgeldjäger Boba Fett gilt als gesetzt, ebenso Schmugglerkönig Han Solo. Nummer drei könnte sich um „Red Five“ drehen, so lautete Luke Skywalkers Rufzeichen im ersten „Krieg der Sterne“-Abenteuer.

Trank und Edwards wurden für je eines der Spin-Offs unter Vertrag genommen. Bei Rian Johnson sieht die Sache anders aus. Er soll, und das ist eine faustdicke Überraschung, J.J. Abrams ersetzen. Der war für die komplette Trilogie vorgesehen, nicht nur für „Star Wars: Episode VII“. Eigentlich sollte Abrams dem neuen „Krieg der Sterne“ Kontur verleihen, doch auch das ist Makulatur - zu Johnsons Aufgabengebiet zählen auch die Drehbücher von „Episode VIII“ und „Episode IX“.

Harrison Ford fällt mit Beinbruch aus

Warum Abrams nach nur einem Film aus der „Krieg der Sterne“-Reihe wieder aussteigt, wurde bislang weder von ihm noch vom Studio erklärt. Er hat auch im Augenblick andere Sorgen. Harrison Fords Verletzung, die er sich vergangene Woche bei den Dreharbeiten zugezogen hatte, ist übler als gedacht. Nicht der Knöchel, sondern das Bein des „Han Solo“-Darstellers ist gebrochen; er wird noch länger als die bislang angenommenen acht Wochen ausfallen.

Mit einem Beinbruch kommt die Filmfigur Han Solo in der fertigen „Episode VII“ Rückkehr wohl nicht davon. Es wird spekuliert, dass der Schmugglerkönig diesen Film nicht überlebt und der Schauspielnachwuchs danach die Serie alleine weitertragen muss.

Der „Nachwuchs“ kann sich allerdings sehen lassen: Oscarpreisträgerin Lupita Nyong’o („12 Years a Slave„), Gwendoline Christie („Game of Thrones„), Oscar Isaac, Adam Driver (beide „Inside Llewyn Davis„), John Boyega („Attack the Block„), Domhnall Gleeson („Harry Potter„) und Daisy Ridley bilden ein beachtliches Ensemble. Neben Harrison Ford sind von den „Altstars“ auch Peter Mayhew als Chewbakka, Carrie Fisherals Prinzessin Leia und Mark Hamill als Luke Skywalker dabei. Kinostart für „Episode VII“ ist an Weihnachten 2015.

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