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Mehr als „nur“ Prinzessin Leia: Wir nehmen Abschied von Carrie Fisher

Author: Marek BangMarek Bang |

Carrie Fisher Poster

Das Jahr 2016 meint es nicht gut mit den Ikonen dieser Welt. Wieder müssen wir Abschied nehmen, diesmal von Schauspielerin Carrie Fischer, die als Prinzessin Leia für alle Zeit in die Filmgeschichte eingegangen ist. Doch die Film-Welt verliert weitaus mehr als nur eine der beliebtesten Figuren aus dem „Star Wars“-Universum. Wir werfen einen Blick zurück auf eine so einzigartige wie ungewöhnliche Karriere.

Als „Star Wars: Episode 4 – Eine neue Hoffnung“ noch „Krieg der Sterne“ hieß, schaffte die bei den Dreharbeiten erst 19 Jahre alte Carrie Fischer 1977 den Durchbruch auf der Kino-Leinwand und wurde über Nacht zum Star. Die Rolle der rebellischen Prinzessin Leia blieb für immer mit der 1956 in Beverly Hills geborenen Schauspielerin verwoben und wurde Fluch und Segen zugleich. Als sie 2015 in  „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ noch einmal an der Seite von Harrison Ford die Leinwand betrat war aus Prinzessin Leia längst General Organa geworden und auch die Schauspielerin selbst konnte auf ein bewegtes Leben zurückblicken.

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Skript-Doktorin und erfolgreiche Autorin: Die vielen Gesichter der Carrie Fisher

In den 1980er Jahren hatte Carrie Fisher, die neben den „Star Wars“-Filmen auch in zahlreichen anderen Werken wie etwa der Kult-Komödie „Blues Brothers“ zu sehen war, mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Doch statt im Nebel des Rausches zu versinken, zog sich die Schauspielerin selbst aus dem Sumpf und wurde zur gefragten Autorin. 1987 veröffentlichte sie den autobiografisch geprägten Roman „Grüße aus Hollywood“ über eine drogensüchtige Schauspielerin und schaffte damit einen gefeierten Neuanfang. Unter dem Titel „Postcards From the Edge“ adaptierte Hollywood das Buch und niemand geringeres als Meryl Streep spielte die Hauptrolle. Doch das war noch nicht alles, denn Carrie Fisher verfasste selbst das Drehbuch und avancierte in der Folgezeit zu einer erfolgreichen Skript-Doktorin, die oft ohne im Abspann genannt zu werden zahlreichen Drehbüchern den letzten Schliff verlieh.

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Später schrieb sie entwaffnend offen über ihre bipolare Störung und machte mit dieser Öffentlichkeitsarbeit vielen Betroffenen Mut. Ihre bemerkenswerte Autobiographie „Wishful Drinking“ brachte sie als One-Woman-Show gar auf die Bühne, wo sie ihrem Publikum von ihrem bewegten Leben erzählte. Dieses fand nun am 27. Dezember 2016 in Los Angeles ein viel zu frühes Ende, denn Carrie Fisher erlag den Folgen eines schweren Herzinfarktes. 2017 werden wir sie noch einmal als Prinzessin Leia auf der Leinwand zu sehen bekommen, denn die Dreharbeiten zum neusten, mittlerweile achten Teil der Reihe sind bereits abgeschlossen. „Star Wars Episode VIII“ wird das filmische Vermächtnis von Carrie Fisher.

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