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Carly Simon

Schauspieler • Musiker

Leben & Werk

Die vielfach ausgezeichnete Sängerin Carly Simon gehört in den Siebziger Jahren zu den Pionieren der amerikanischen Singer/Songwriter-Bewegung. Carly Elisabeth Simon kommt am 25. Juni 1945 in New York City als Tochter des erfolgreichen Pianisten Richard L. Simon (Mitbegründer von Simon & Schuster Inc.) und der Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Andrea Louise Simon zur Welt. Ihre musikalische Karriere beginnt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Lucy als The Simon Sisters, die es 1964 zu einem kleineren Hit („Winkin‘, Blinkin‘ and Nod“) bringen und insgesamt drei Alben veröffentlichen, bevor sich Carly ins Privatleben zurückzieht, um eine Familie zu gründen. 1971 erscheint ein selbstbetiteltes Soloalbum, auf dem sich auch der Hit „That’s The Way I’ve Always Heard It Should Be“ befindet. Der große kommerzielle Durchbruch gelingt Simon im Folgejahr mit der LP „No Secrets“. Der Song „You’re So Vain“ wird zu ihrem größten Erfolg. Weitere Alben wie „Hotcakes“ (1974) und „Playing Possum“ (1975) erscheinen, daneben ist Simon auch häufig als Gastsängerin auf Aufnahmen berühmter Kollegen zu hören (darunter häufig auf den Platten ihres Ehemannes James Taylor). Bereits 1975 veröffentlicht Elektra „The Best Of Carly Simon“. Trotz rückläufiger Verkaufszahlen gelingt ihr mit dem James-Bond-Song „Nobody Does It Better“ (aus „Der Spion der mich liebte“) 1977 ihr zweiter Welterfolg, und auch „You Belong To Me“ vom ’78er Album „Boys In The Trees“ klettert noch einmal in die Top Ten. Für die Anti-Atom-Bewegung MUSE (Musicians United for Safe Energy) ist Simon daneben auch politisch aktiv. Anfang der Achtziger werden die gemeinsam mit Schwester Lucy produzierten Kinderalben „In Harmony - A Sesame Street Record“ (1980) und „In Harmony 2“ (1982) mit einem Grammy ausgezeichnet. Regelmäßig erscheinen weitere Solo-Alben und Filmmusiken („Karate Kid 2„, 1986) der extrem produktiven Musikerin. 1989 veröffentlicht sie ihr erstes Kinderbuch „Amy The Dancing Bear“ und nimmt 1993 die Oper „Romulus Hunt“ auf. Nach einer schweren Krankheit kehrt sie 2000 mit „The Bedroom Tapes“ zurück. Das Standards-Album „Moonlight Serenade“ wird 2005 zu ihrem höchsten Charteinstieg seit 1973 (Platz 7). Carly Simons jüngstes Werk, „Into White“ (2007), wartet mit Kompositionen von Cat Stevens, Judy Garland, der Beatles und der Everly Brothers auf.

Filme und Serien

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