Carla Juri

Schauspielerin
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Leben & Werk

Schweizer Schauspielerin. Mehrfach ausgezeichnet, hat die ausgebildete Schauspielerin Carla Juri international in italienischen, britischen und deutschen Filmen gespielt und ihre Wandlungsfähigkeit deutlich unter Beweis gestellt, wovon auch ihr öffentliches Showreel auf YouTube (2013) zeugt, in dem sie in Kurzfilmen und einem Werbespot zu sehen ist.

Sie spielt selbstbewusste junge Frauen, die in historischen Epochen („Dällebach Kari“) so zuhause sind wie in der Gegenwart („180 Grad“) und so fürsorglich („Stationspiraten“) wie fordernd auftreten.

In der als Pop-Collage angelegten Verfilmung von Charlotte Roches kontroversem Bestseller „Feuchtgebiete“ (2013) durch David Wnendt („Kriegerin“) verkörpert sie hinreißend entwaffnend die Titelrolle der Helen, die wie eine Jane Birkin der Moderne als Borderline-Fall mit Lebensgier, Tabubrüchen, Intimkontakten und Grenzüberschreitungen in Sachen Hygiene provoziert.

Carla Caterina Juri wurde 1985 im Schweizer Tessin geboren und wuchs im kleinen Dorf Ambri, wo sie während der Schulzeit der Eishockeymannschaft beitrat, dreisprachig auf. Von 2005-2010 studierte sie in London und Los Angeles Schauspiel und war 2007 auf der Bühne in L.A. in der Titelrolle der „Joan of Arc“ zu sehen. In der Zeit entstanden die Kurzfilme „The Space You Leave“ und „States of Mind“.

2008 debütierte sie in einer Nebenrolle in der Schweizer TV-Produktion „Tag und Nacht“. Es folgten Nebenrollen in der italienischen Familienserien „Un passo dal cielo“ (mit Terence Hill) und der Krimiserie „Ho sposato uno sbirro“ (mit Barbara Bouchet). Ihre Erfahrung mit Eishockey konnte sie im Schweizer Kinofilm „Champions“ zeigen, in der Tragikomödie „Stationspiraten“ (beide 2010) ist sie Cousine von Krebspatient Michi.

Ihre erste Hauptrolle übernahm Juri 2011 als attraktive Esther, deren Beziehung in „180 Grad“ durch einen Unfall und einen Amoklauf zerbricht. In Xavier Kollers Liebesdrama „Källebach Dari“ (2012) ist sie die verwöhnte reiche Tochter, die sich um die Jahrhundertwende in den armen Friseur verliebt. Für den ersten Film erhielt sie den Schweizer Filmpreis als Beste Nebendarstellerin, für den zweiten den Schweizer Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin. 2013 wurde sie auf der Berlinale als European Shooting Star vorgestellt.

Auf die italienische Jugendromanze „Jump“, den britischen Thriller „Fossil“ und eine Episode er deutschen Serie „Der Kriminalist“ (2012) folgten 2013 die deutsche Tragikomödie „Finsterworld„, wo sie eine kluge scharfzüngige Schülerin spielt, und das Drama „Lovely Louise„, wo sie die Rolle der Titelfigur (Annemarie Düringer) in jungen Jahren verkörpert.

Carla Juri spricht Schweizer Dialekte, deutsch, englisch, französisch und italienisch. Ihre Hobbys sind Tanz, Klavierspiel und Eishockey.

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