Gere will Kurort in Tibet eröffnen

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Frische Luft und ungetrübter Blick auf die raue Naturlandschaft Tibets vom Entmüdungsbecken aus! Wenn es nach Richard Gere geht, soll das in naher Zukunft Realität werden, denn der Hollywood-Star plant einen Kurort im Heimatland des Dalai Lama.

Gere'sche Deeskalation: Entspannen für Tibet

Der Rhythmus ist so stetig wie der Wechsel der Jahreszeiten: Immer wenn Richard Gere einen halbwegs erfolgreichen Film unter die Leute gebracht hat, kommt er unmittelbar danach auf Ideen, mit denen er nicht nur in Hollywood die Lacher auf seiner Seite hat.

Nach „Der Schakal“ wollte er mit der Schauspielerei aufhören und Bodyguard des Dalai Lamas werden. Nach den „Mothman Prophezeiungen“ diskutierte er mit Journalisten darüber, ob der Stuhl auf dem er saß wirklich da wäre und nach „Chicago“ hat „Wacky Ritchy“ nun wieder einen Mordsplan:

Gere will mit Hilfe seiner Ehefrau Carey Lowell – beide sind engagierte Buddhisten – seine geistige Heimat Tibet zum Touristen-Magneten machen! Der 53-Jährige plant einen Kurort mit Klöstern, heißen Quellen, Meditationszentren etc., an dem betuchte Gäste in der Klarheit der tibetischen Landschaft wieder zu sich selbst finden sollen.

Das Geld aus dem Tourismus will Gere dann einerseits zur direkten Hilfe der unterdrückten Tibeter verwenden, andererseits den chinesischen Besatzern zukommen lassen, damit die dann auf lange Sicht aus dem Gebiet abziehen. Das könnte ein Problem darstellen, denn die Chinesen sind seit Geres Film Red Corner – Labyrinth ohne Ausweg, in dem die Volksrepublik negativ dargestellt wird, nicht unbedingt die größten Fans des Hollywood-Stars.

Außerdem lehrt die Historie, dass Devisen aus Tourismus selten zur Übergabe von Ländern an die eigentlichen Besitzer führen. Die Deutschen lassen schließlich seit Jahrzehnten Unsummen auf Mallorca – und die Spanier haben noch nicht die geringsten Anstalten gemacht, die Insel als 17. Land der Bundesrepublik Deutschland anzuerkennen!

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