Cameron Crowe

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Mit der Band Led Zeppelin 1973 auf Tournee, gewöhnte sich der damals 15-jährige Cameron Crowe schnell an deren Lebensstil und wusste, wovon er schrieb, als er erst für „Penthouse“, „Playboy“ (den er in seinem Alter nicht mal hätte kaufen dürfen), dann für die „Los Angeles Times“ und schließlich für die Rock-Magazine „Cream“ und den inzwischen berühmten und trendsetzenden „Rolling Stone“ schrieb. Crowes Porträts von Größen wie Bob Dylan, David Bowie oder Eric Clapton sind heute legendär. Über diese wilde Rock-’n‘-Roll-Zeit entstand mit „Almost Famous“ 2000 Crowes vierter Film, der erzählt, wie ein 15-Jähriger eine aufstrebende Rockband begleitet. Die in den Film eingegangenen Kenntnisse und Erfahrungen Crowes machen den Film zu einem witzigen und präzisen Zeitdokument über jene Jahre, in denen der Idealismus der Rockmusiker der Vereinnahmung durch die Musikindustrie wich. Die für ihre Verhältnisse mit 77 Millionen Dollar teure Produktion wurde durch Crowes Erfolg mit „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ möglich, einem der Überraschungserfolge aus dem von den Majors überwachten Independent-Bereich. Tom Cruise spielte darin einen Sportmanager, der nach einem Anflug von Idealismus Job und Freundin verliert und sich wieder nach oben arbeitet. Der Film brachte Cuba Gooding Jr. („Besser geht’s nicht“) den „Oscar“ für die beste Nebenrolle ein. Crowes musikalische Ader zeigte sich auch in „Vanilla Sky“, seinem Remake des spanischen Thrillers „Abre Los Ojos„, seiner zweiten Zusammenarbeit mit Tom Cruise, die mit einem bemerkenswerten Soundtrack besticht.

Crowe, in Palm Springs geboren, begann als eines der Wunderkinder Hollywoods mit dem Drehbuch zu seinem 1979 veröffentlichten Roman „Fast Times at Ridgemont High – Ich glaub‘, ich steh‘ im Wald“, den Amy Heckerling 1982 verfilmte und die damit einen der Hits des Jahres landete. Die College- und Teenie-Komödie versammelte Nachwuchsstars, die später alle berühmt wurden, darunter Sean Penn, Judge Reinhold, Nicolas Cage, Eric Stoltz, Forest Whitaker und Jennifer Jason Leigh, die Phoebe Cates zeigt, wie man sich mit Hingabe einer Mohrrübe widmet. Crowes zweite Drehbucharbeit „Wild Life“ (Regie: Art Linson) und sein Regiedebüt „Say Anything – Teen Lover“ (ein Teenager-Melodram mit den Cusack-Geschwistern und Lily Taylor) blieben relativ unbekannt, dafür wurde „Singles – gemeinsam einsam“ (zu dem er wie bei allen Filmen auch das Drehbuch schrieb) ein flottes Porträt der Grunge-Generation: Die Herzkrisen und Liebesleiderfahrungen einer Gruppe von sechs Singles aus Seattle (darunter Bridget Fonda, Matt Dillon, Kyra Sedgwick und Campbell Scott) werden als rockiges und turbulentes Beziehungskisten-Szenario beschrieben. Für das tragikomische, wie „Almost Famous“ autobiografisch inspirierte „Elizabethtown“ versammelte er wieder ein junges Ensemble, angeführt von Orlando Bloom als junger Mann, der zur Beerdigung seines Vaters in seine kleine Heimatstadt zurückkehrt. Auf dem Weg dorthin lernt er eine von Kirsten Dunst gespielte Stewardess kennen.

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