Cécile de France

Schauspielerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Cécile de France ist der Shooting-Star des europäischen Kinos. Bekannt geworden ist die belgische Darstellerin durch die Komödie „Barcelona für ein Jahr“. Seitdem spielt sie sowohl burschikose Rollen ebenso selbstbewusst wie aufreizende Verführerinnen und ist in Frankreich längst als Sinnbild weiblicher Grazie bekannt.

Das auf den ersten Blick vielleicht auffälligste Merkmal von Cécile de Franc sind ihre kurzen Haare. Jedenfalls ist die in Belgien geborene Schauspielerin in Filmen wie „Barcelona für ein Jahr“, „Chanson d’Amour“ und auch in dem Drama „Ein Geheimnis“ immer wieder im tollen Kurzhaar-Look zu sehen. Doch Cécile de Franc ist erstaunlich wandlungsfähig, wie ihre Filmografie beweist. Auch wenn es einige Rollen gibt, in denen sie regelmäßig zu sehen ist.

Durchbruch mit „L’auberge espagnole“

Cécile de France wurde am 17. Juli 1975 in der belgischen Stadt Namur geboren. Die Leidenschaft zur Schauspielerei hat de France dabei schon sehr früh entdeckt. Schon als Kind nahm sie Schauspielunterricht, bevor sie im Alter von 17 Jahren nach Paris zog und schließlich an dem „École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre“ studierte. Lange musste die junge Schauspielerin nicht warten, bis sie nach ihrem Abschluss im Jahr 1998 entdeckt wurde.

Im Jahr 2002 gelang Cécile de France mit der Hit-Komödie „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr“ der Durchbruch. An der Seite von Audrey Tautou und Romain Duris spielte Cécile de France die lesbische Mitbewohnerin Isabelle. Auch als im Jahr 2005 die Fortsetzung „L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg “ erschien war Cécile de France wieder als zauberhafte Isabelle zu sehen. Inzwischen hatte die Schauspielerin jedoch sogar einen Abstecher nach Hollywood absolviert.

Cécile de France: Die Grazie des europäischen Filmes

Kaum eine europäische Schauspielerin ist seither so gefragt wie Cécile de France. Trotzdem hat es lange gedauert, bis sie sich vom Image des burschikosen Loveinterest freimachen konnte. Inklusive „Barcelona für ein Jahr“ hat Cécile de France viermal lesbische Frauen gespielt — in den Filmen „High Tension“ (2003), „Sœur Sourire“ (2009) und „La Belle Saison – Eine Sommerliebe“ (2015). Prägend dafür war wahrscheinlich die Rolle der Isabelle. Dabei hat Cécile de France inzwischen bewiesen, dass sie deutlich wandlungsfähiger ist.

Dass Cécile de France auch anders kann, durfte sie in dem subtilen Liebesdrama „Chanson d’Amour“ (2006) an der Seite von Gérard Depardieu beweisen. Und auch in dem Familiendrama „Ein Geheimnis“ (2008), in dem sie die Schwimmerin Tania spielt, durfte Cécile de France als Verführerin aufspielen, die ein dunkles Familiengeheimnis vertuscht. Ihre Auftritte wurden gefeiert und haben ein neues Bild von Cécile de France geprägt: Spätestens seit „Ein Geheimnis“ ist die Schauspielerin die Grazie des europäischen Filmes.

Cécile de France in Hollywood

Nur selten gelingt es europäischen Schauspielern, auch in Hollywood Fuß zu fassen. Auch Cécile de France ist der Sprung über den großen Teich keinesfalls leichtgefallen. Gelungen ist ihr ein kurzer Hollywood-Ausflug in dem Abenteuerfilm „In 80 Tagen um die Welt“ (2004) an der Seite von Jackie Chan. Wesentlich wichtiger dürfte jedoch ihre Zusammenarbeit mit einer der Filmlegenden des amerikanischen Kinos sein: Clint Eastwood. In dem von Eastwood inszenierten Drama „Hereafter – Das Leben danach“ spielte Cécile de France eine Journalistin, die das titelgebende Buch „Hereafter“ über ihre Nahtod-Erfahrung bei der Tsunami-Katastrophe des Jahres 2004 geschrieben hat.

Cécile de France in „Django“ und „Eine bretonische Liebe“

In den vergangenen Jahren konnte sich Cécile de France selbstbewusst als eine der herausragenden Schauspielerinnen des französischen und europäischen Filmes etablieren. Ganz egal, ob in Spionage-Thrillern wie „Die Möbius Affäre“ (2013), engagierten Dramen wie „La Belle Saison“ oder dem dritten Teil der „L’auberge espagnole“-Reihe „Beziehungsweise in New York“ (2013) — Cécile de France ist inzwischen längst eine Ikone.

Im Jahr 2017 war Cécile de France in dem Django-Reinhardt-Biopic „Django – Ein Leben für die Musik“ als Louise de Klerk, eine Geliebte des legendären Jazz-Gitarristen zu sehen. Darüber hinaus spielte sie in der charmanten Familienkomödie „Eine bretonische Liebe“ zu sehen.

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