Buster Keaton

Buster Keaton

Leben & Werk

Wie Charles Chaplin einer der großen und richtungsweisenden Komiker der Stummfilmzeit, ging Buster Keaton (1895-1966) als „Der Mann, der nie lachte“ in die Filmgeschichte ein. Busters unbewegte Mimik bei einem außerordentlich beweglichen und zu sportlichen Höchstleistungen fähigen Körper bildet einen reizvollen Kontrapunkt zu seinen favorisierten Szenen, in denen er es mit der Tücke der Objekte zu tun bekommt und diese dank eines sagenhaften Einfallsreichtums genial umfunktioniert oder nach Anläufen überwindet. Eines seiner filmischen Markenzeichen war die Hand über den Augen, mit denen er nach einem imaginären Horizont Ausschau hält. Der Meister der Slapstick Comedy führte nach etlichen Ein- und Zweiaktern bald selbst Regie. Seine abendfüllenden Spielfilme „Der General“ (mit der längsten Zugverfolgungsjagd der Filmgeschichte), „Die Kreuzfahrt der Navigator“, in dem er einen Ozeandampfer allein steuert, „Sherlock Junior“, „Unsere Gastfreundschaft“, „College“, „Steamboat Bill, Jr.“ und „Der Kameramann“ (alle zwischen 1923 und 1928 entstanden) gehören zum unsterblichen Schatz der Stummfilmkomödie. Nach dem Übergang zum Tonfilm verlor sich Keaton in Nebenrollen. In Chaplins „Rampenlicht“ war er in einer Szene in einer Runde Kartenspieler zu sehen. Seinen letzten Auftritt als buchstäblicher Running Gag hatte er in Richard LestersToll trieben es die alten Römer“ (1966). Seine Autobiografie „Schallendes Gelächter“ erschien 1960.

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