Bushido

Schauspieler • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Bushido ist japanisch und bedeutet soviel wie „Wege des Kriegers“. Der gleichnamige deutsche Rapper sieht sich offenbar als Samurai der Großstadt. Irgendwo zwischen der Endzeitstimmung eines Mobb Deep und dem großspurig-aggressiven Prolo-Gehabe von 50 Cent pflegt er sein eigenes Image als deutscher Klein-Gangsta mit Goldkette und Lederjacke. Bushido alias Anis Ferchichi wurde als Sohn einer Deutschen und eines Tunesiers in Berlin geboren, begann im Jahr 2000 zu rappen und veröffentlichte eine Reihe Tapes, bis unter dem Pseudonym Sonny Black 2002 sein Debüt-Album erschien. Das Viertel Schöneberg wurde gerade zur Keimzelle für den neuen deutschen Gansta-Rap, und Bushido ergriff die Chance. „Carlo Cokxxx Nutten“ transferierte mit Titeln wie „Drogen, Sex und Gangbang“ die US-amerikanische Ghetto-Stimmung ins heimische Berlin. Im Juli 2003 beschritt er mit dem Album „Vom Bordstein bis zur Skyline“ ein entscheidendes Stück in Richtung eines mehr kommerziellen Erfolges. Ohne großes Werbebudget oder Videorotationen kletterte die Platte auf einen beachtlichen 88. Platz in den Media Control Charts. Danach trennte sich Bushido von seinem Label Aggro Berlin und wechselte zum Major Urban/Universal. 2004 remixte er für Rammstein den Titel „Amerika“, bevor im Oktober sein drittes Album „Electro Ghetto“ erschien, das es bis auf Platz sechs der Albumcharts schaffte. Doch das Arbeitstier Bushido ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus: Bereits im April 2005 legte er mit „Carlo Cokxxx Nutten II“ ein weiteres Album vor - der Nachbrenner wies nach Meinung mancher Fans allerdings erste Verschleißerscheinungen auf. Im August 2005 lieferte sich der Rapper nach einem Konzert in Linz eine Schlägerei mit einem 20jährigen, den er verdächtigte, die Reifen seines BMW zerstochen zu haben und wanderte dafür für zwei Wochen in Untersuchungshaft. Den Vorfall schlachtete Bushido zur Imagepflege entsprechend aus und präsentierte sich auf seinem folgenden Album dramatisch als „Staatsfeind Nummer eins“. Den HipHop-Kids gefiel’s und die CD kletterte bis auf Platz vier der Charts. Bei der Echo-Verleihung 2006 gewann Bushido in der Kategorie „Live Act National“ - ein Publikumspreis, der von den Nutzern von rtl.de und bunte.de bestimmt wurde. Allen, die von seinen Live-Qualitäten danach immer noch nicht überzeugt waren, setzte der Rapper im Mai 2006 das Doppel-Live-Album „Deutschland, gib mir ein Mic“ auf CD und DVD vor, mit dem er auf Platz zehn der Charts debütierte. Nur wenige Monate später folgte das nächste Studioalbum „Von der Skyline zum Bordstein zurück“. Die CD schoss von Null auf Zwei in den Charts und entwickelte sich in der Folgezeit zum Dauerbrenner. Noch im gleichen Jahr legte Bushido eine dritte Veröffentlichung nach, diesmal in Form der Compilation „Sampler Vol. 2 - Vendetta“ seines Labels ersguterjunge, die Ende November auf den Markt kam.

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