Bulle Ogier

Schauspieler • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Sie gehörte zu der Gruppe Pariser Großbürger, die Luis Bunuel in „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ auf eine vertrackte Odyssee rund um Essen und Verhalten führt. In ihrer Arbeit pendelte die 1939 geborene Bulle Ogier zwischen Film und Theater, hatte sie doch überhaupt das erste Pariser Café-Théatre mitbegründet: eine typisch französische Einrichtung, aus dessen Ensembles sich später Schauspieler für den Film rekrutierten, die meist auch ihre Truppe mitbrachten. Ogier, eine sehr intellektuelle Schauspielerin mit wachen Augen und wieselflinkem Verstand, spielte in fast allen Filmen des Avantgardisten Jacques Rivette („Out 1“, „Céline und Julie fahren Boot“) und fand in seinem „Die Viererbande“ als Schauspiellehrerin von vier hübschen Nachwuchsschauspielerinnen ihre schönste, weil gelöste Rolle. Erfolg hatte sie als Prostituierte in „Maitresse“. Ogier trat auch in deutschen („Die dritte Generation„) und schweizer Filmen („La Paloma“) auf, gelegentlich im Fernsehen, und fand in der Inhaberin des Schönheitssalons von „Schöne Venus“ 1998 eine für ihre Art komische und lustige Rolle.

Ihre Tochter Pascale Ogier (1958-1984), die auch für Rivette (mit ihrer Mutter in „Le Pont du Nord“) und für Eric Rohmer (Darstellerpreis in Venedig für „Vollmondnächte„) gespielt hatte, starb einen Tag vor ihrem 26. Geburtsag an einem Herzinfarkt.

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