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Es Cannes losgehen

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Bruno Ganz Poster
© Kurt Krieger

In Cannes sprießen im Mai die (Goldenen) Palmen. Noch ehe sich an der Croisette der Vorhang zur 59. Vorstellung öffnet, versprechen große Namen mitreißende Filmerlebnisse. Für die Stars gilt die Devise: Dabei sein ist alles.

Für Promi-Fans ein Paradies: der rote Teppich in Cannes Bild: Kurt Krieger

Eins steht fest, noch ehe der Wettbewerb überhaupt offiziell verkündet ist: Das US-Kino spielt auch in diesem Jahr an der Cote d’Azur eine Hauptrolle. Und es sieht so aus, als würden sich die Hollywoodstars auf den Stufen des Roten Teppichs auf die Füße treten - Glamourfaktor: extrem hoch.

Es geht schon prominent los: Mit Tom Hanks und - Tribut an die Heimat des Festivals - der „fabelhafte AmélieAudrey Tautou zum Eröffnungsfilm „The Da Vinci Code„. Durch das feierliche Opening wird Franco-Star Vincent Cassel führen. Nicht weniger spektakulär verspricht der Auftritt der Mutanten-Gruppe aus „X-Men: Der letzte Widerstand“ zu werden, auch wenn der Film außer Konkurrenz läuft.

Kirsten Dunst muss sich als "Marie-Antoinette" schon mit 19 am französischen Hof durchsetzen Bild: Sony Pictures

Die Coppola-Connection

Gleich ein ganzer Hollywood-Clan ist für „Marie-Antoinette“ zu erwarten. Für das opulente Historienspektakel mit Kirsten Dunst erhielt Coppola-Tochter Sofia („Lost in Translation„) ausnahmsweise eine Drehgenehmigung im Schloss von Versailles. Als König Ludwig XVI besetzte sie Cousin Jason Schwartzman. Vater Francis Ford Coppola wird die Publicity nutzen, um den noch nicht ganz fertigen „Youth Without Youth„, mit Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara in Rumänien gedreht, vorzustellen.

Gefeiert wird auch ein anderer Gigant: Ein Tribut ehrt zum 20. Geburtstag von „Platoon“ dessen Schöpfer Oliver Stone, der Ausschnitte aus „World Trade Center“ - einem von drei aktuellen Sept. 11th-Projekten - zeigen wird. Von David Lynch wird „Inland Empire“ erwartet, von Brian De Palma die James Ellroy-Verfilmung „The Black Dahlia“ mit Scarlett Johansson.

Hochkarätige Palmen-Anwärter

Regisseur Iñarritu mit Hauptdarsteller Brad Pitt am Set von "Babel" Bild: Tobis

Schon Tradition hat, dass DreamWorks sein neuestes CGI-Wunder präsentiert, wenn auch außerhalb des Wettbewerbs: „Ab durch die Hecke„. Ob Bruce Willis, der in der Verfilmung des Games den Waschbären spricht, sich die Frühlingssonne an der Cote auf den Pelz brennen lassen wird, ist noch ungewiss.

Zu einem der Festival-Höhepunkte könnte „Babel“ des Mexikaners Alejandro González Iñárritu („Amores Perros„) werden. Brad Pitt und Cate Blanchett demonstrieren darin die Unfähigkeit zur Kommunikation in einer für alle verständlichen Sprache. Für das europäische Kino ziehen Altmeister wie Pedro Almodóvar mit „Volver„, der Brite Ken Loach und der Italiener Nanni Moretti in den Wettstreit um die Goldene Palme.

Scarlett Johansson in Brian De Palmas "The Black Dahlia" Bild: Signature Films/Nu Image

Keine Beiträge aus Deutschland

Schade, dass in diesem Jahr kein deutscher Film dabei sein wird. Zwar wird Tom Tykwer an die Croisette reisen, aber nicht mit seinem „Parfum“ im Gepäck. Er lieferte einen Beitrag zum Episodenfilm „Paris, je t’aime„, der die Reihe Un Certain Regard eröffnet.

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