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Leben & Werk

Ikone des Martial-Arts-Films, Hongkongs Superstar und Wegbereiter von Jackie Chan, Jet Li, Donnie Yen und anderen Kampfkünstlern, wurde Bruce Lee (1940-1973) mit von ihm selbst entwickelten Techniken zum Inbegriff der fernöstlichen Karate- und Kung-Fu-Filme der 70er-Jahre. Seine einzigartigen artistischen Fähigkeiten, die sportlich tänzerische Eleganz und die blitzschnelle Angriffs- und Reaktionsfähigkeit mit der „abwehrenden und zupackenden Faust“, mit Waffen oder zu Waffen umfunktionierten Objekten blieben wie die perfekt choreografierten Kampfszenen unerreicht. Der ungekrönte König des Kung Fu war der erste asiatische Filmschauspieler, der im Westen einen Weltruhm dieses Ausmaßes erlangte.

Bruce Lee wurde 1940 in San Francisco als Sohn eines chinesischen Opernsängers und einer eurasischen Mutter geboren. Lee (eigentlich: Li Hsiao-Lung = Kleiner Drache, und Li Chen-fan) wächst ab 1944 in Hongkong auf und tritt als Kind und Jugendlicher in rund zwanzig Hongkong-Filmen auf. Um sich in der Schule behaupten zu können, lernt er Kamptechniken. Als er einen Mitschüler verletzt, wird er in die USA geschickt. Während der 18-tägigen Überfahrt gibt er an Bord Unterricht in Cha-Cha-Cha und wird zu einem ausgeglichenen Menschen. In den USA studiert er an der Universität Seattle Philosophie und heiratet Linda Emery. In Seattle eröffnet er eine eigene Kampfsportschule, deren Techniken sich vom langsamen Tai Chi Chuan abheben und bei ihrer ersten öffentlichen TV-Vorführung als Sensation gefeiert werden. Lee wird Trainer von Stars wie Steve McQueen, James Coburn und Chuck Norris und erhält erste Rollen in TV-Serien wie „Batman“.

1966 spielt Lee den Chauffeur Cato in 26 Folgen der Serie „The Green Hornet“, die sich in Hongkong als Renner erweist. 1968 hat er im Detektivfilm „Marlowe“ einen grandiosen Gastauftritt und zertrümmert innerhalb von Sekunden mit den Füßen die Einrichtung von James Garners Büro.

Auf Veranlassung des Produzenten Raymond Chow, Konkurrent der Shaw Brothers, kehrt Lee nach Hongkong zurück und wird mit den beiden Filmen „The Big Boss - Die Todesfaust des Cheng Li“ und „Fist of Fury - Todesgrüße aus Shanghai“ 1971/72 zum Superstar. Die Filme brechen alle Rekorde. Trotzdem sieht Lee seine Zukunft in den USA. 1972 entsteht sein Regiedebüt „The Way of the Dragon - Die Todeskralle schlägt wieder zu“. Die Dreharbeiten zu seinem zweiten Film „Game of Death - Mein letzter Kampf“ (der, umgeschnitten und mit einem Double zu Ende gedreht,1977 herausgebracht wird) werden für die in Hongkong gedrehte Hollywoodproduktion „Enter the Dragon - Der Mann mit der Todeskralle“ (1973) unterbrochen. Direkt nach Ende der Dreharbeiten bricht Lee zusammen und stirbt in Hongkong an den Folgen einer Fehlmedikation wegen seines Gehirnödems. Einer Trauerzeremonie in Kowloon folgt die Überführung nach Seattle, wo er begraben wird.

Lees früher Tod führt zu einer kultartigen Popularität und Verehrung und zu zahlreichen Nachahmungen, die fast die gesamten 70er-Jahre in Hongkong umfassen. Filmmaterial aus seinen Filmen und Serien wird mehrfach verwertet. 1993 entsteht mit „Dragon - The Bruce Lee Story“ das von Witwe Linda Lee autorisierte Biopic mit Jason Scott Lee in der Hauptrolle. Lees Sohn Brandon Lee (1969-1993), ebenfalls Filmschauspieler, stirbt auf tragische Weise während der Dreharbeiten zu „The Crow„, der mittles Computeranimationen zu Ende geführt wird.

1993 erhält Lee seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Am 27.11. 2005, seinem Geburtstag, wird auf Hongkongs eigenem Walk of Fame ein Denkmal für Lee enthüllt.

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