Leben & Werk

Der im englischen Worksop Notts geborene Paul Bruce Dickinson gelangte in den Siebzigern und Achtzigern als Lead-Sänger der Hardrock-Band Iron Maiden zu Weltruhm. Bis 1980 hatte er bei den Kollegen von Samson am Mikrofon gestanden, bevor er zu Maiden überwechselte, um mit ihnen das Epoche machende Album „Number of the Beast“ (1982) einzuspielen. Die Sangeskunst war dem vielseitig begabten Dickinson jedoch nie genug. Nebenbei beschäftigte er sich mit Literatur oder Zugtechnik, trat mal als Autor, mal als Olympia-tauglicher Fechter in Erscheinung. Seit einiger Zeit ist er als erster Offizier und Pilot einer Boeing 737 bei der britischen Chartergesellschaft angestellt. Seine musikalische Karriere außerhalb von Iron Maiden startet Dickinson mit „Bring Your Daughter To The Slaughter“, das auf dem Soundtrack zum Leinwand-Schocker „Nightmare On Elm Street 5“ vertreten ist. Der Titel bringt ihm einen Aufnahmevertrag für einen Longplayer ein. Innerhalb weniger Wochen verfasst er gemeinsam mit Janick Gers (der bald ebenfalls zu Iron Maiden stoßen soll) das Album-Debüt „Tattoed Millionaire“, eine recht poppige Variante des Maiden’schen Grusel-Metals. Noch vor den Aufnahmen zum Nachfolger „Balls To Picasso“ verlässt Dickinson nach Unstimmigkeiten mit dem Maiden-Steuermann Steve Harris das Mutterschiff und begibt sich endgültig auf Solokurs. Der Sänger experimentiert mit wechselnden Besetzungen, bleibt mit dem Ergebnis jedoch stets unzufrieden. Rettung kündigt sich in Gestalt des Gitarristen Roy Z (Tribe Of Gypsies) an, der das Ruder in die Hand nimmt und das komplette Material umkrempelt. Für die folgenden Alben „Accident of Birth“ oder „Chemical Wedding“ finden sich immer neue Mitstreiter, bis kurz vor Dickinsons Rückkehr zu Iron Maiden ein Best-Of-Album erscheint. Schließlich entdeckt der Nimmermüde auch noch das Fernsehen für sich und tritt in der TV-Serie „Flying Heavy Metal“ im britischen Discovery Channel auf. Als Ergebnis einer erneuten Zusammenarbeit mit Roy Z wird Anfang 2005 das Album „Tyranny Of Souls“ veröffentlicht - das erste Soloalbum Dickinsons nach immerhin sieben Jahren.

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