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Bruce Cockburn


Der vor allem als Interpret poppiger Protestsongs bekannt gewordene Gitarrist und Sänger Bruce Cockburn gilt als eines der wenigen Bindeglieder zwischen dem Hippie-Folk der Siebziger und dem Singer-Songwriter-Revival der Neunziger. Mit einer brillanten Mixtur aus Folk, Jazz, Reggae und Rock gelang es dem kritischen Songpoeten, das Genre während der stilistisch durchgestylten Achtziger am Leben zu erhalten. Bruce Cockburn...

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Bekannt aus:
    • Geboren: 27.05.1945 in Ottawa  Kanada
    • Berufe: Musiker

    Leben & Werk

    Der vor allem als Interpret poppiger Protestsongs bekannt gewordene Gitarrist und Sänger Bruce Cockburn gilt als eines der wenigen Bindeglieder zwischen dem Hippie-Folk der Siebziger und dem Singer-Songwriter-Revival der Neunziger. Mit einer brillanten Mixtur aus Folk, Jazz, Reggae und Rock gelang es dem kritischen Songpoeten, das Genre während der stilistisch durchgestylten Achtziger am Leben zu erhalten. Bruce Cockburn wird am 27. Mai 1945 im kanadischen Ottawa geboren. Als Teenager trampt er mit einer Gitarre durch Europa, studiert dann einige Semester an der Bostoner Berklee School of Music und kehrt schließlich in seine Heimatstadt zurück. Dort nimmt er im Jahr 1969 seine erste Platte auf, die 1970 unter dem schlichten Titel „Bruce Cockburn“ erscheint. Im Jahresrhythmus veröffentlicht der Musiker neue Alben, bleibt in den USA jedoch ein Geheimtipp. Daran ändert auch der Hit „Wondering Where The Lions Are“ (1980) nur wenig. Cockburn singt gegen alles an, was ihm in der Welt sauer aufstößt: den Ost-West-Konflikt, das Nord-Süd-Gefälle, den Weltwirtschaftsgipfel, die Not der Indianer, Tschernobyl. Dem europäischen Publikum wird er Mitte der Achtziger durch seine auf dem Folk-Label Pläne erschienenen Alben „Stealing Fire“ (1984) und „World Of Wonders“ (1986) bekannt. Der Song „Lovers In A Dangerous Time“ entwickelt sich 1986 zu einem Dauerbrenner im bundesdeutschen Äther. „Call It Democracy“ (1984) hingegen wird von MTV boykottiert, weil im dazugehörigen Video-Clip Namen von Konzernen zu lesen sind. Nach dem Scheitern seiner Ehe zieht sich Cockburn Anfang der Neunziger frustriert ins Privatleben zurück und widmet sich dem Umweltschutz. 1993 singt er zur Amtseinführung von Bill Clinton und veröffentlicht weiterhin regelmäßig Alben. Das 1998 erschienene Live-Album „You Pay Your Money And You Take Your Chance“ zeigt einen recht passablen Querschnitt durch sein Schaffen. 2006 überrascht der als Gitarrist vollkommen unterbewertete Cockburn Fans und Kritik mit einem (für den politischen Sänger Cockburn) Widerspruch in sich: „Speechless“ ist ein reines Instrumentalalbum.

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