Brigitte Bardot

Schauspieler
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Leben & Werk

Sie war eines der ersten Sexsymbole und machte in den 50er- und 60er-Jahren mit Schmollmund, wilder blonder Langhaarmähne und prallen erotischen Reizen sowie einem in der Öffentlichkeit geführten Privatleben so von sich reden, dass sie schnell zum von Feministinnen wie Simone de Beauvoir oder Autoren wie Alberto Moravia bewunderten Star und Mythos wurde. Brigitte Bardot, deren Initialen BB weltweit berühmt waren, stand für eine neue offene Sexualität, die nicht künstlich erzeugt, sondern natürlich wirkte: Sie suchte sich wie später die Girlies ihre Partner selbst aus und stieß sie als Bienenkönigin wieder ab. Ihre wohl proportionierten Formen prägten den Mythos einer Weiblichkeit, die ohne Prüderie auskam und unverfroren selbstsicher schon als Kindfrau amoralisch auftrat und sich um Konventionen und Tabus nicht scherte.

BB wurde 1934 in einem bürgerlichen Elternhaus geboren, studierte Tanz und lernte als Teenager Regisseur Roger Vadim kennen, der sie als Ikone einer neuen Frau propagierte und mit „Und immer lockt das Weib“ 1956 barfuß, mit Pferdeschwanz und lockerem Outfit vorstellte. Ihre bewusste Vermarktung als Sexsymbol - eines der wenigen, die außerhalb Hollywoods entstanden - machte sie schlagartig zum Objekt der Boulevardmagazine, die einen für die Zeit sensationellen Rummel erzeugten, den Louis Malle mit BB in der Hauptrolle in „Privatleben“ fast eins zu eins filmte. BB zeigte komisches Talent in „Babette zieht in den Krieg“ und „Die Rum-Straße“, sie konnte Jeanne Moreau in „Viva Maria“ Paroli bieten, bewies Ansätze zur Charakterschauspielerin („Mit den Waffen einer Frau“, „Die Wahrheit„, „Die Verachtung“), aber sie entkam ihrem Mythos nie. 1973 entschloss sie plötzlich, sich vom Kino zu verabschieden und hat seither in keinem Film mehr gespielt. BB zog sich in ihre Villa „La Madrague“ in St. Tropez zurück, das durch sie berühmt, Jet-Set-Treff und Touristenziel wurde.

Stattdessen machte BB als Tierschützerin von sich reden, kämpfte für die Rettung von Robben und Seehundbabys, Straßenhunden in Rumänien, gegen Experimente mit Tieren und gegen Walfang. Auf ihrem Gelände beherbergt sie rund 50 Esel, Schweine, Hunde und Katzen. Sie initiierte ein Gesetz zum Schutz von Zootieren, legte sich mit der Lobby der Jäger an und machte den Kampf gegen Tierquälerei zu ihrem Lebensinhalt. In französischen Rathäusern war sie 15 Jahre mit der Büste des Nationalsymbols Marianne präsent, bevor sie von Catherine Deneuve abgelöst wurde.

BB war außer mit Roger Vadim mit dem vergessenen Schauspieler Jacques Charrier und dem deutschen Playboy, Autor und Rennfahrer Gunther Sachs (1966-1968) verheiratet. Obwohl BB im Alter an Arthrose litt, lehnte sie es ab, operiert zu werden: „Ich hasse solche Sachen. Ich liebe meinen Stock, meine Falten und mein Alter.“ Politisch sorgte sie wegen rechtsnationaler Äußerungen für Aufsehen. Der erste Band ihrer Autobiographie „B.B. - Memoiren“ ist eine ungeschönte Abrechnung mit der Vergangenheit.

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