Brie Larson

Brie Larson

Leben & Werk

Dank ihrer Rolle als fürsorgliche Mutter in “Room” gewann Brie Larson ihren ersten Oscar. Zuvor zeigte sie ihr Talent geprägt durch ihre musikalische Ader in “Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt”, oder komödiantisch in “21 Jump Street”. Aktuell sieht man sie an der Seite von Tom Hiddleston im Actionkracher “Kong: Skull Island” im Kino.

Brie Larson: Leben und Filme

Die US-amerikanische Schauspielerin Brie Larson wurde am 01.Oktober 1989 in Sacramento, Kalifornien als Tochter zweier Chiropraktiker geboren. Bereits im Alter von sieben Jahre wollte sie Schauspielerin werden. Nach der Scheidung der Eltern zog sie zwei Jahre später mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Los Angeles. Dort besuchte sie im Rahmen ihrer Schauspielausbildung das American Conservatory Theater, an dem bereits Denzel Washington oder Elizabeth Banks in die Lehre gingen.

Ihr Fernsehdebüt gab sie bereits 1998 in Jay Lenos Late-Night-Talk „The Tonight Show“, in der sie in Sketchen performte. In der kurzlebigen Sitcom „Raising Dad“ spielte sie die Tochter von Bob Saget, ehe sie 2004 einen Auftritt neben Jennifer Garner und Mark Ruffalo in „30 über Nacht“ hatte.

Brie Larson als Musikerin

Seit 2003 versucht Brie Larson ihre musikalische Karriere als Sängerin und Songwriterin ins Rollen zu bringen. Mit ihrem Song „She Said“ konnte sie in die amerikanischen Top 40 Charts einsteigen. Im Jahr 2005 veröffentlichte Brie Larson ihr Debütalbum „Finally Out of P.E.“, weitere Single-Auskopplung wie „Lose In Me“ und „Life After You“ folgten.

Ihr Gesang ist auch in mehreren Filmen zu hören. Unter anderem sind ihre Songs in „Barbie und der geheimnisvolle Pegasus“ oder „Eulen – Kleine Freunde in großer Gefahr“ zu hören.

Brie Larson in „Scott Pilgrim“ und „21 Jump Street“

Als Tochter von Toni Collette wird sie in der US-Dramedy „Taras Welten“ erstmals einem größeren Publikum bekannt. Darin wird Toni Collette mit einer Dissoziativen Identitätsstörung und 7 verschiedenen Persönlichkeiten diagnostiziert, unter der nicht nur ihre Familie leiden muss. Im Jahr 2010 ist sie in der Comicverfilmung Edgar WrightsScott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ zu sehen und zu hören. Zusammen mit der Band Metric steuert sie den Song „Black Sheep“ für den alternativ rockigen Soundtrack bei. Sie selbst spielt die Ex-Freundin des titelgebenden Scott Pilgrim (Michael Cera) namens Envy, die mit der fiktiven Band “Clash at Demonhead” von allen Charakteren vergöttert wird.

Im komödiantischen Remake „21 Jump Street“ spielt Brie Larson 2012 nach Jonah Hill neben Channing Tatum die weibliche Hauptrolle. In „The Spectacular Now“ gibt sie Miles Teller den Laufpass und in Joseph Gordon-Levitts Regiedebüt „Don Jon“ mimt sie seine Schwester. In „Short Term 12“ hütet sie eine Reihe von Teenagern in Schwierigkeiten, während sie in „The Gambler“ zur Literatur-Studentin von Mark Wahlberg wird. Zuletzt war sie in „Dating Queen“ als die gefestigte Schwester von Amy Schumer zu sehen.

Brie Larson: Oscar-Gewinn durch „Room“ und aktuelle Filme

Der endgültige Durchbruch gelang Brie Larson mit ihrer Rolle in „Raum“. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Emma Donoghue, lebt Brie Larsons gemeinsam mit ihrem 5-jährigen Sohn Jack (Jacob Tremblay) in einem 9 Quadratmeter großem Raum. Um ihrem Sohn mehr zu bieten, als das Leben auf beengten Raum, muss sie ihn auf die große Welt vorbereiten. Ihre Verkörperung bescherte ihr zahlreiche Preise. Unter anderem gewann Brie Larson als beste Hauptdarstellerin den Oscar, Golden Globe, BAFTA Award und Screen Actor’s Guild Award bei den Verleihungen im Frühjahr 2016.

2016 spielt Brie Larson in Filmen wie „Free Fire“ an der Seite Cillian Murphy oder Sharlto Copley, sowie in „Basmati Rules“ neben Donald Sutherland. Im Actionabenteuer „Kong: Skull Island“ begibt sie sich neben Tom Hiddleston auf Suche nach King Kongs ikonischen Wurzeln. Auf der Comic Con 2016 wurde sie als Marvels neueste Superheldin “Captain Marvel” vorgestellt und wird ihren Solofilm 2019 erhalten.

 

Brie Larson privat

Obwohl sie in den USA geboren wurde, war ihre erste erlernte Sprache französisch. Dies war dem Umstand geschuldet, dass ihre Großeltern in Quebec gelebt haben. Ihr eigentlicher Name ist Brianne Sidonie Desaulniers, den Künstlernamen Brie Larson wählte sie, da er sich leichter aussprechen ließ.

Seit dem Jahr 2013 ist sie mit dem Musiker Alex Greenwald liiert. Ihr Freund ist der Frontmann der Pop-Rock Band Phantom Planet, die vor allem für die Single „California“ bekannt sind, der als Titelsong für die Teenie-Serie „O.C., California“ benutzt wurde. Brie Larson war bereits für mehrere Kurzfilme als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig.

Brie Larson Instagram https://www.instagram.com/brielarson/?hl=de

Brie Larson Twitter https://twitter.com/brielarson?lang=de

Brie Larson Auszeichnungen

Oscar

  • 2016 Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin – „Raum“

Golden Globe

  • 2016 Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin Drama – „Raum“

BAFTA Awards

  • 2016 Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin – „Raum“
  • 2016 Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin

Screen Actors Guild Award

  • 2016 Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin – „Raum“

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