Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Brian Wilson

Brian Wilson

Schauspieler • Musiker
Poster
Bekannt aus:
    • Geboren: 20.06.1942 in Hawthorne, Kalifornien  USA
    • Berufe: Schauspieler, Musiker
    Bilderstrecke starten(19 Bilder)
    Alle Bilder und Videos zu Brian Wilson

    Leben & Werk

    Der Musiker und Komponist Brian Wilson hat als Gründer, Komponist, Produzent und Arrangeur der US-amerikanischen Gruppe The Beach Boys Weltruhm erlangt. Wegen wegweisender Werke wie „Pet Sounds“ wird er heute als eine der wichtigsten Figuren in der populären Musik des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen. Brian Douglas Wilson kommt am 20. Juni 1942 in Hawthorne, Kalifornien, zur Welt. Schon früh zeigt er ein musikalisches Talent, und entwickelt sich trotz einer Taubheit auf dem rechten Ohr zu einem begabten Sänger, Songschreiber und Pianisten. Gemeinsam mit seinen Brüdern Carl und Dennis, seinem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Al Jardine gründet er 1960 die Gruppe Beach Boys, mit denen er in den Sechziger Jahren eine Reihe internationaler Hits wie „Surfin‘ USA“, „California Girls“ oder „Good Vibrations“ landet, in denen das lockere Leben am Strand glorifiziert wird. Daneben arbeitet er als Produzent und Autor auch für Glen Campbell, The Honey oder Jan and Dean. Ihren kreativen Höhepunkt erreicht die Band 1966 mit dem viel gepriesenen „Pet Sounds“. Den Worten des mit Wilson befreundeten Paul McCartney zufolge soll das epochale Werk die Beatles zu „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ inspiriert haben. Wilsons andauernder Drogenkonsum und psychische Probleme führen jedoch dazu, dass sich der Musiker immer mehr aus der Band zurückzieht und schließlich nur noch im Hintergrund arbeitet. Dank einer Therapie kommt es Mitte der Siebziger zu einer Verbesserung seines Zustandes. Er tritt sporadisch wieder mit der Band auf, wirkt wach und fit. Dann folgt der Totalabsturz: Wilson konsumiert riesige Mengen an Kokain, wiegt über 150 Kilo und versinkt in schwere Depressionen, was zu seinem Ausschluss aus der Band führt. Erst in den Achtzigern erholt sich der sensible Musiker nach einer Entziehungskur. Zu einer LP-Produktion zum 25-jährigen Jubiläum ist Wilson wieder bei seinen Beach Boys angelangt. 1988 versucht er mit dem Album „Brian Wilson“ eine Solokarriere, jedoch mit mäßigem Erfolg. Derweil ziehen die Beach Boys mit der Single „Kokomo“ unerwartet in die Charts ein. 1993 veröffentlicht Wilson seine Autobiografie: „Mein kalifornischer Alptraum“. Nach einer Zusammenarbeit mit Van Dyke Parks („Orange Crate Art“, 1995) und dem Soundtrack „I Just Wasn’t Made For These Times“ (1995) erscheint 1998 ein zweites Solo-Werk mit dem Titel „Imagination“. Im Juni 2004 erfüllt sich Wilson einen Lebenstraum: Das in den Sechzigern unveröffentlicht gebliebene Beach-Boys-Album „SMiLE“ erscheint in einer neu aufgenommenen Version. Für den Song „Mrs. O’Leary’s Cow (Fire)“ wird Brian Wilson mit einem späten Grammy ausgezeichnet. Im selben Jahr erscheint auch ein neues Studio-Album, „Gettin‘ In Over My Head“. 2005 verklagt ihn sein ehemaliger Bandkollege Mike Love wegen angeblichen Ideendiebstahls und der Nutzung des Markennamens Beach Boys.

    Filme und Serien

    Videos und Bilder

    Wird oft zusammen gesucht