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Brian Setzer

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Leben & Werk

Der US-amerikanische Gitarrist, Sänger und Songschreiber Brian Setzer gilt als DER Gitarrist des Rockabilly schlechthin und hat den vom ursprünglichen Rock’n’Roll abgeleiteten Stil mit seiner unvergleichlichen Gitarren-Spielweise revolutioniert. Setzer, 1959 in New York geboren, gründete 1979 zusammen mit den Schulfreunden Lee Rocker (Bass) und Slim Jim Phantom (Schlagzeug) auf Long Island die Gruppe Stray Cats, die in Amerika aber erst 1982 mit dem Album „Built For Speed“ erstmals auf sich aufmerksam machte. Zuvor hatte der Retro-Sound der Stray Cats nur wenig Resonanz gefunden, so dass man es im Sommer 1980 mit einigen Konzerten in England versuchte. Dort schien die Zeit reif für ein Rockabilly-Revival. Nach einem Auftritt in London bot der Produzent Dave Edmunds, selbst ein legendärer Gitarrist der britischen Blues-Szene, der Band eine Zusammenarbeit an. Der folgende Feinschliff tat dem Trio gut: Brian Setzer erwies sich als Saiten-Derwisch mit blonder Tolle, der scheinbar mühelos gleichzeitig sang, tanzte und jazzig-verspielte Rock-Licks auf seiner Gitarre einstreute (Das Instrument mit den Spielwürfeln über den Lautstärkereglern ist heute längst zu Setzer Markenzeichen geworden und wird von der Firma Gretsch als Sondermodell in Serie gefertigt). Top-Ten-Hits wie „Stray Cat Strut“ und „Rock This Town“ fanden in Europa und Übersee den Weg in den Äther. 1983 folgte ein weiteres Erfolgsalbum „Rant ’n‘ Rave With The Stray Cats“. Die Rockabilly-Welle ebbte indes bald wieder ab. Nach dem ersten Auseinanderbrechen der Stray Cats 1984 fand die Band in unregelmäßigen Abständen immer wieder zusammen, die alte Form konnte jedoch nicht mehr erreicht werden. Setzer startete eine Solokarriere, die sich mit mehr oder weniger unbeachteten Alben zunächst schleppend dahinzog. Erst mit Gründung des Brian Setzer Orchestra machte der Ausnahmegitarrist 1994 wieder von sich reden. „The Brian Setzer Orchestra“ (1994) und „The Dirty Boogie“ (1998) schlugen ein wie Bomben aus einer anderen Zeit und versetzten ganz Nordamerika in ein regelrechtes Swing-Fieber. Wieder mangelte es nicht an Epigonen, doch Setzer blieb diesmal obenauf und gelangte zu verdienten Grammy-Ehren. Langsam wandte er sich wieder ganz dem Rockabilly zu und präsentierte Alben „Nitro Burning Funny Daddy“ (2003) und das 2005 erschienene „Rockabilly Riot Vol. 1: A Tribute To Sun Records“ wieder als Solokünstler.

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