Brian Robbins

Schauspieler • Producer • Regisseur
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Leben & Werk

Amerikanischer Regisseur, Produzent und Darsteller. Weil seine Karriere als TV-Darsteller keinen Erfolg versprach, brach Brian Robbins sie 1993 spontan ab und konzentrierte sich auf das Produzieren von Kinderprogrammen, Dokumentar- und Sportfilmen, bis er 1997 mit „Good Burger“ Regieaufgaben übernahm. Robbins inszenierte und produzierte mit zunehmendem Erfolg Sportkomödien und -dramen wie „Varsity Blues„, „Ready to Rumble“ und „Hardball“, wandte sich Teenie- und Familienkomödien wie „Voll gepunktet“ und „Shaggy Dog“ zu und landete nach der Eddie-Murphy-Groteske „Norbit“ mit „Wild Hogs – Born To Be Wild“ 2007 seinen größten Kassenerfolg.

Robbins‘ Interesse als Produzent gilt dem Sport, Jugendlichen und Musik.1995 war die von ihm produzierte Musikdokumentation „The Show“ der erste Film, der die HipHop-Kultur treffend beleuchtete. Für das Kinderprogramm „Sports Theatre With Shaquille O’Neal“ wurde er 1998 mit dem DGA Award und dem Cable ACE Award ausgezeichnet. Baseball, Basketball, Football und Wrestling spielen die Hauptrollen in „Varsity Blues“ (1999, mit Val Kilmer als Coach), „Ready to Rumble“ (2000, mit Rose McGowan), „Summer Catch“ (2001, mit Jessica Biel und Freddie Prinze, Jr.), „Radio“ (2003, mit Cuba Gooding, Jr.), „Coach Carter“ (2005, mit Samuel L. Jackson als Coach) und vor allem „Hardball“ (2001), der beste Film zum Thema Sport, Ghetto, Rassismus und Gewalt, in dem Keanu Reeves als Spieler und Loser zwangsweise den Coach für eine schwarze Kinder- und Jugendmannschaft in Chicago spielen muss.

Brian Robbins (eigentlich Brian Levine) wurde am Tag der Ermordung von Präsident John F. Kennedy 1963 in Marine Park, Brooklyn, New York geboren. Nach der Schulausbildung fand er sofort Arbeit in TV-Serien wie „Cagney & Lacey“ und war von 1986-1991 Star der High-School-Serie „Head of the Class“ (ABC). Bei ABC lernte er den Produzenten Michael Tollin kennen, gründete mit ihm 1992 die Tollin/Robbins Productions und gab nach dem Actionfilm „Da Vinci’s War“ 1993 seine Schauspielerkarriere auf. Tollin/Robbins produzierten Jugendprogramme, Dokumentationen, Comedy für „Saturday Night Live“ und förderten die Karrieren von jungen Talenten wie Amanda Bynes, Nick Cannon, Jason van Der Beek und Kenan & Kel (Kenan Thompson und Kel Mitchell), die in Robbins‘ Regiedebüt „Good Burger“ 1997 einen Hamburgerstand gegen die übermächtige Konkurrenz verteidigen. Zum Quotenhit wurde die seit 2001 auf The WB laufende Serie „Smallville“ um die Jugendjahre von Superman; die Baseballserie „One Tree Hill“ lief von 2004-2007.

In Robbins‘ Regiearbeiten verwandelt sich Tim Allen in einen Hund aus prähistorischen Zeiten („Shaggy Dog“), stiehlt Scarlett Johanssen im Gothic-Outfit mit ihrer Clique Prüfungsaufgaben („Voll gepunktet“), ist Eddie Murphy in „Norbit“ in drei Rollen als Findelkind und sanftmütige Seele, als chinesischer Restaurantbesitzer und als übergewichtige Rasputia zu sehen, und gehen Tim Allen, John Travolta, Martin Lawrence und William H. Macy in „Born To Be Wild“ als „Easy Rider“-Rentner auf Motorradtour ins ländliche Amerika.

Brian Robbins war mehrfach für den Emmy nominiert und gewann 1993 für den Dokumentarfilm „Hardwood Dreams“ den Preis des Heartland Film Festivals.

Brian Robbins ist mit Laura Cathcart verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.

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