Breck Eisner

Regisseur
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Leben & Werk

Amerikanischer Regisseur und Produzent. Versierter Genrefilm-Regisseur, inszenierte Breck Eisner 2005 den modernen Abenteuerfilm „Sahara“ mit Matthew McConaughey und Penelope Cruz, der trotz Publikumserfolg und frischer neuer Erzählweise wegen hohen Herstellungs- und Werbekosten finanziell als Flop eingestuft wurde, was ein geplantes Sequel verhinderte. 2009 inszenierte Breck Eisner das gelungene Remake von George A. Romeros Horrorfilm-Klassiker „The Crazies“ (1972) mit Timothy Olyphant und Radha Mitchell, der sich solide schlug und ihm die Regie des Remakes von John Carpenters Sci-Fi-Action-Klassiker „Die Klapperschlange“ (1981) einbrachte. Die Titelrolle des in populäre Videogames (die innovative „Metal Gear Solid“-Reihe) eingegangenen Elite-Soldaten Snake Plissken (damals: Kurt Russell) übernimmt Gerard Butler. Für 2012 bereitet Breck Eisner eine 3D-Version der Abenteuer des Raumfahrers „Flash Gordon“ vor, die sich nicht an den Serials mit Buster Crabbe und am Kinofilm (1980), sondern an den legendären Comic Books orientiert.

Michael „Breck“ Eisner wurde 1970 in Kalifornien als Sohn des ehemaligen Walt Disney Company Vorstandsmitglieds Michael Eisner und einer Programmiererin geboren. Er absolvierte die Harvard High School und studierte an der Georgetown University und der University of Southern California L.A., wo er 1995 mit dem Kurzfilm „Recon“ (mit Peter Gabriel und Elizabeth Pena) abschloss. Wegen seiner Computererfahrungen wurde Eisner in der Werbebranche engagiert, wo er zahlreiche Werbefilme für Budweiser, Sony, Sega und Coca-Cola drehte. 2000 inszenierte er für den SciFi Channel den TV-Film „The Invisible Man“ und 2002 eine Episode von DreamWorks‘ „Taken“ (mit Dakota Fanning). Letztere blieb wie der Thriller „Thoughtcrimes“ (2003), der um eine telepathisch begabte Studentin (Navi Rawat) kreist, Pilot einer Serie, die nie gedreht wurde. 2008 inszenierte Eisner für NBC AXN SciFi Channel die erste von neun Episoden der Horror-Anthologie „Fear Itself„.

In „Sahara“ (2005) ist Matthew McConaughey als moderner Indiana Jones Dirk Pitts Schatzsucher in der Wüste von Mali und stößt mit einer Ärztin (Penelope Cruz) auf ein Kanonenboot aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. In „The Crazies“ (2009) flüchtet ein Sheriff (Timothy Olyphant) mit der schwangeren Frau (Radha Mitchell) und Freunden vor durch vergiftetes Trinkwasser zu Zombies mutierten Bewohnern eines vom Militär abgeriegelten Ortes.

Eisner produzierte 2005 Peter Hyams‘ SF-Film „The Sound of Thunder“ (mit Sir Ben Kingsley), der von Zeitreise-Touristen handelt, die leichtfertig das Raum-Zeit-Kontinuum durcheinander bringen.

Breck Eisner ist seit 2006 mit Georgia Irwin verheiratet. (geh)

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