Robert Downey Jr. hat vom Kokain die Nase voll

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Ein Strafzettel brachte die Erlösung: Robert Downey Jr. über den Moment, in dem er sein Drogenproblem erkannte.

Mit Vollgas in die Kinocharts: Robert Downey Jr., hier als Tony Stark in "Iron Man 2", braucht keine Drogen mehr Bild: Concorde

Einst für den Oscar nominiert, von Sarah Jessica Parker geliebt und jetzt als „Iron Man“ ganz oben. Dazwischen kokste Robert Downey Jr. sich und seine Karriere buchstäblich in den Müll. In einem Interview mit dem ‚Rolling Stone Magazine‘ erinnert sich der Superstar an den Tag im Jahr 1996, als ein Strafzettel für ihn zum Wink des Schicksals wurde.

Robert Downey Jr. war mit seinem Ford F-150 zu schnell unterwegs. Der Polizist schreibt einen Strafzettel. Und bemerkt im Wagen ein Schießeisen. Für das Downey Jr. keinen Waffenschein besitzt. Er wird frech, hat plötzlich etliche Anklagen am Hals und sitzt für kurze Zeit sogar im Knast. Einen Job verpaßt er nicht, denn zu diesem Zeitpunkt wird der Mann, der sich für seine „Chaplin„-Darstellung weltweit feiern ließ, kaum noch gebucht.

Noch kein „Iron Man“: Robert Downey Jr. wühlte im Müll nach Kokain

Beschämt erinnert sich Robert Downey Jr. an seinen ersten Gedanken, als er wieder nach Hause kam. Der galt nicht seiner Familie: „Es muß noch Kokain im Haus sein! Wo steckt bloß all das herrliche Coke? Da war ich nun und brauchte so dringend Betäubung wie noch nie zuvor in meinem Leben. Meine Frau (Anm. d. Red.: Deborah Falconer) hat mich verlassen, mein Sohn Indio war auch weg, mein ganzes Leben war ein einziges Schlachthaus. Und da hatte ich plötzlich diese Eingebung: Das Kokain ist in der Mülltonne! Da habe ich den Müll solange durchwühlt, bis ich es gefunden hatte. Aber es war pur und unverschnitten.“

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„Ich stand in meiner Küche und hatte nichts, um den Stoff zu verarbeiten“, erzählt Robert Downey Jr. weiter. „Am Ende verlängerte ich das Zeug mit Wodka Lemon, den ich im Kühlschrank fand. Besser wird es nicht, dachte ich.“ Und schlimmer konnte es nicht werden: „Der einzige Weg aus dieser hoffungslosen Situation war, um Hilfe zu bitten.“ Robert Downey Jr. brauchte Jahre, um clean zu werden - aber er hat es geschafft. Mittlerweile reißen sich die Studios wieder um ihn, denn er liefert Spitzenleistungen und Welterfolge ab: Ob „Tropic Thunder„, „Sherlock Holmes„, „Iron Man„: Der Mann ist gefragt wie nie. Am 6. Mai startet mit „Iron Man 2“ ein todsicherer Welterfolg. Ein dritter Teil ist schon fix und auch ein zweites Abenteuer als „Sherlock Holmes“ - vielleicht mit Brad Pitt als Gegenspieler - gilt als ausgemachte Sache. Glückwunsch, Mr. Downey Jr.!

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