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Pop-Latina im Schlagerhimmel

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© Universal Music, Sony Music

Ein amerikanisches Biopic über eine Sängerin, die einen Gutteil ihrer größten Hits mit deutschen Schlagern landete? Soll’s geben: Das Leben von Connie Francis wird jetzt verfilmt. Für die Rolle des Fifties-Starswurde Gloria Estefan verpflichtet.

Verblüffende Ähnlichkeit: Connie Francis und Gloria Estefan © Universal Music, Sony Music

Für die Pop-Legende Gloria Estefan nimmt die zweite Karriere als Schauspielerin langsam Fahrt auf. Die Exilkubanerin wird weit bis in die 50er Jahre abtauchen und die Hauptrolle in einem Biopic über die Sängerin Connie Francis übernehmen.

Estefan, die mit „“ soeben ein neues Album veröffentlich hat, wurde bekannt als Stimme hinter der „Miami Sound Machine“ und erlangte 1996 mit „“, dem offiziellen Song der Olympischen Spiele in Atlanta, Weltruhm. Ihren größten Erfolg hatte sie jedoch bereits drei Jahre früher mit dem Album „Mi Tierra“, bis heute in Spanien der meistverkaufte Silberling. Und dieses Album ist es auch, das der 46-Jährigen die Hauptrolle als Connie Francis verschaffte: Francis selbst bemerkte auf dem Cover eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen Estefan und ihr und brachte sie ins Gespräch.

Leinwanderfahrung sammelte die Sängerin bereits in Musikfilmen an der Seite von Meryl Streep („Music of the Heart„) und Andy Garcia in „For Love or Country: The Arturo Sandoval Story„.

Zwei Frauen, zahllose Welthits

Connie Francis, 64, war der größte weibliche Star der 50er Jahre mit Hits wie „Lipstick on your Collar“ oder „Stupid Cupid“. Sie sang auch mit großem Erfolg auf deutsch („Paradiso“, Schöner fremder Mann“) und hatte Hits im Duett mit Peter Kraus. Auf der Leinwand war sie u.a. in „Dazu gehören zwei“ mit George Hamilton zu sehen.

1974 wurde ihr Leben beinahe zerstört, als sie nach einer Show in ihrem Hotelzimmer mit einem Messer attackiert und vergewaltigt wurde. Gloria Estefan über den geplanten Film:

„Connie sprach mich vor zwei Jahren an und seitdem arbeiten wir an dem Projekt. Teile ihrer Biografie sind wirklich erschütternd, die Vergewaltigung genauso wie das von Brutalität und Missbrauch geprägte Verhältnis zu ihrem Vater. Aber es ist definitiv eine positive Story, die ich erzählen möchte, weil Connie schon sehr lange eine Heldin für mich ist.“

Danny DeVito

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