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Jamie Foxx bestätigt Martin Scorsese für "Tyson"

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Nach 35 Jahren wagt sich die Regielegende wieder an den Boxring.

Nach 10 Jahren Verhandlungen kann Jamie Foxx endlich als Mike Tyson zuschlagen. Bild: Kurt Krieger

Die Verhandlungen dürfen durchaus als zäh bezeichnet werden: Geschlagene zehn Jahre lang feilschten Mike Tyson und Oscarpreisträger Jamie Foxx („Django Unchained“) darum, wie das Leben des Ex-Boxchamp verfilmt werden soll.

Foxx wird die Hauptrolle übernehmen, das Drehbuch schrieb Terence Winter („The Wolf of Wall Street“). Auch wie der Schauspieler in den einzelnen Lebensphasen Tysons dessen Figur hinbekommt, lässt sich mittlerweile machen:

Mit denselben Spezialeffekten, die Brad Pitt in „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ vom Greis zum Neugeborenen werden ließen, wird auch der 47-jährige Foxx erheblich jünger, schwerer und stärker werden.

Was bislang fehlte, war ein geeigneter Regisseur für das Biopic. Mike Tysons Wunschkandidat über die Jahre war immer Martin Scorsese, der neben grandiosen Mafia-Epen („Departed - Unter Feinden“) auch den vielleicht besten Boxerfilm aller Zeiten gedreht hat. Sein „Wie ein wilder Stier“ über das Leben des Mittelgewichtschampions Jake La Motta bescherte Hauptdarsteller Robert De Niro 1980 einen Oscar.

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„Iron Mike“: Exzessives Leben mit Biss

Tatsächlich gelang es nun, den 72-jährigen Filmemacher zu überzeugen, nach 35 Jahren noch einmal eine Boxer-Biografie zu inszenieren. Das bestätigte Jamie Foxx stolz während einer New Yorker Radiosendung. Da der in diesem Punkt mehr als zickige Mike Tyson jetzt mehr als nur zufrieden sein dürfte, kann es mit der Produktion endlich losgehen.

Stoff für einen Film in Überlänge gibt das Leben Tysons allemal her. Im Ring wurde der jüngste Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten durch blitzschnelle, ultraharte Knockouts zur Legende. Seinen Ruf als Sportler ruinierte „Iron Mike“ allerdings, nachdem er wegen Vergewaltigung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, durch Alkohol- und Drogenexzesse auffiel und Bankrott anmelden musste.

Mike Tyson versuchte Mitte der 90er Jahre ein Comeback im Boxring, doch davon blieb im Grunde nur der Kampf gegen Evander Holyfield 1996 in Erinnerung - und auch nur deshalb, weil der hoffungslos unterlegene Tyson seinem Gegner ein Stück aus dem rechten Ohr biss.

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