Brad Pitt will nach Bollywood

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Die große Frage lautet: Kann Brad Pitt eigentlich singen und tanzen? Denn nur mit diesen Talenten gesegnet, kann ein Schauspieler in Indien überhaupt Fuß fassen.

Das mit dem Getänzel scheint schon ganz gut zu klappen: Brad Pitt übt für Bollywood Bild: Kurt Krieger

Brad Pitt hat in Dramen wie „The Tree of Life“ Klasse gezeigt, er hat als „Benjamin Button“ die Welt berührt, unkontrollierbar aggressiv den „Fight Club“ gegründet, vor „Troja“ das Schwert geschwungen und in „Burn after Reading“ als dussliger Fitness-Trainer für Lacher gesorgt. Drama, Gefühl, Action, Komödie – was fehlt noch? Ganz klar: Singen und Tanzen. Und da haben wir bekanntlich einen ganzen Subkontinent, der seine Filme mehr oder minder als Musicals anlegt: Indien – mit der größten Filmindustrie der Welt.

Diesbezüglich hat sich Brad Pitt jetzt als großer Fan der für viele Augen zart obskur anmutenden Film-Spielart entpuppt. „Ich würde liebend gern in einem Bollywood-Film mitwirken – in denen steckt so viel Drama und Farbe. Auch das Filmemachen hat sich, wie ich höre, in Indien extrem entwickelt – wir haben ja auch schon viele gute Filme zu sehen bekommen, die es sogar bis zu den Oscars und weltweit auf die Leinwände geschafft haben. Das sagt doch viel über die Qualität der Schauspieler und der Filme“.

Indien muss noch warten

Bevor Pitt jedoch in die Fußstapfen von Bollywood-Legenden wie Shahrukh Khan tritt, wird er am 29. November in „Killing Them Softly“ den abgezockten Killer spielen und im Auftrag des Syndikats zwei Gelegenheitsgangster durch die USA jagen. Streng nach dem Motto: Erst die Arbeit – dann das Vergnügen. Dann kann er immer noch in Übersee der Sangeslust frönen – und in üppigen Choreografien das Tanzbein schwingen.

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