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"Aviator" nimmt 3 Golden Globes an Bord

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Brad Pitt Poster
© Buena Vista

Sie sind der wichtigste Kritikerpreis und entscheidender Fingerzeig für die Oscars: Die Verleihung der Golden Globes am Sonntag abend im Beverly Hilton Hotel zu Los Angeles brachte vier große Sieger hervor, zwei Favoritenstürze und den besten Spruch des Jahres von Ehrenpreisträger Robin Williams.

Durfte jubeln: Leonardo DiCaprio als Flugpionier Howard Hughes Bild: Buena Vista

Mit drei der begehrten goldenen Weltkugeln war „Aviator“ erwartungsgemäß das beste Drama und der große Gewinner der Abends: Leonardo DiCaprio wurde für seine Rolle als legendärer Luftfahrt-Pionier, Frauenheld und Filmproduzent Howard Hughes als bester Hauptdarsteller geehrt. Dazu lieferte Award-Sammler Howard Shore nach Meinung der Kritiker einmal mehr die beste Filmmusik.

Doch Regisseur Martin Scorsese, der bei fünf Nominierungen erst einmal gewann („Gangs of New York„), ging leer aus. Denn den Preis für die beste Regie heimste Clint Eastwood für sein Boxer-Drama „Million Dollar Baby“ ein, in dem Oscar-Gewinnerin Hilary Swank als ehrgeizige Fighterin auch als beste Hauptdarstellerin geehrt wurde. DiCaprio hatte aber große Worte des Trostes für Scorsese, der ja auch nach fünf Oscar-Nominierungen immer noch auf einen Goldjungen wartet:

„Es ist ein wirkliches Privileg, im Showbusiness zu arbeiten. Aber das Größte war mit einem Mann zu arbeiten, der zur Welt des Films unserer Zeit einen der wichtigsten Beiträge geleistet hat.“

Lob-Duell

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Dem wollte Hilary Swank natürlich nicht nachstehen und sie würdigte den strahlenden Sieger Clint Eastwood mit den Worten: „Du hast uns so brilliant geführt und hast, nach meiner bescheidenen Meinung, die beste Leistung Deiner Karriere gezeigt.“

Das gilt auch für Jamie Foxx, dem seine atemberaubende Darstellung der Soul-Legende „RayCharles wie erwartet den Preis als bester Hauptdarsteller im Bereich Musik/Comedy einbrachte.

Der feinsinnige Selbstfindungstrip „Sideways“ wurde trotz der meisten Nominierungen nur mit zwei der möglichen sieben Globes ausgezeichnet. Neben dem Award für die beste Komödie durften sich Alexander Payne und Jim Taylor über den Preis für das beste Drehbuch freuen.

Wenn Träume doch nicht fliegen

Die Theaterverfilmung „Hautnah“ um Betrug und Selbstzerstörung zweier Liebespaare hatte mit Natalie Portman und Clive Owen nach Einschätzung der Kritiker die besten Nebendarsteller.

Überraschend leer gingen das Biopic „Wenn Träume fliegen lernen“ um den Peter-Pan-Schöpfer James Matthew Barrie und das schräge Liebesverwirrspiel „Vergiss mein nicht“ aus - trotz fünf bzw. vier Nominierungen.

Annette Bening

Metzger, Küchensex und Paartherapie

Bei den TV-Awards gab es Ehrungen für das Chirurgengemetzel „Nip/Tuck„, die neue „Sex in der Vorstadt“-Serie „[link id=4833864]Desperate Housewives - inklusive Darstellerpreis für den ehemaligen „Superman„-Star Teri Hatcher - und den letztjährigen Cannes-BeitragThe Life and Death of Peter Sellers“ mit einem zurecht mit dem Darstellerpreis ausgezeichneten Geoffrey Rush in der Titelrolle.

Den Spruch des Abends gab es leider nur backstage zu hören. Auf der Bühne hatte Robin Williams, der nach fünf Golden Globes nun auch mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, seinen Award unter Standing Ovations dem verstorbenen „Superman„-Darsteller Christopher Reeve gewidmet. Als er später privat gefragt wurde, warum sich wohl Brad Pitt und Jennifer Aniston getrennt hätten, meinte er trocken: „Wenn du Achilles spielst, hast du eben eine Schwachstelle.“

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