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Leben & Werk

Einer der besten Horrordarsteller des klassischen Gruselfilms, ist der Engländer Boris Karloff (1887 - 1969, eig. William Henry Pratt), der archetypische Mime des Monsters aus „Frankenstein“ (1930), das er noch in zwei weiteren Filmen verkörperte. Der flache Bolzenschädel, die Flicken-Maske und die zugleich Abscheu wie Mitleid und Sympathie erregende Darstellung durch Karloff, der sich roboterhaft, somnambul und wie unter Hypnose bewegt, blieb über Jahrzehnte die Ikone für Monster dieser Art, die auch Robert De Niro als Monster in Kenneth Branaghs „Frankenstein“ 1994 nur bedingt ersetzen konnte. Karloff trat hauptsächlich für die Universal-Studios, später gelegentlich in England, Spanien und Italien in Horrorfilmen auf, wo er seine Figuren ironisierte. Er war die „Mumie“ in der Erstverfilmung des populären Stoffes (1931) und der titelgebende „Leichendieb“. Ausbrüche aus seinem Rollenschema gelangen ihm nur selten, z.B. als religiöser Eiferer in John Fords „The Lost Patrol“. In vielen Filmen war der „Dracula“-Darsteller Bela Lugosi sein Partner, der ursprünglich das Frankenstein-Monster hätte spielen sollen, aber vom Vertrag zurückgetreten war. Karloff glänzte in „Arsen und Spitzenhäubchen“ als der Neffe der alten Damen und verrückte Mörder, auf dessen Kosten Cary Grant Scherze treibt, und als Zauberer im Duell mit Vincent Price in Roger Cormans „Der Rabe“. Als alternder Horror-Star fand er in „Targets“ von Peter Bogdanovich eine angemessene letzte Vorstellung. Karloff, der auch im Fernsehen auftrat und Kinderschallplatten besprach, drehte insgesamt 155 Filme.

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