Bill Pullman

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Leben & Werk

Er brauchte vierzehn Jahre, um vom dumm-dreisten Erpresser in „Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone“ zum Präsidenten der USA aufzusteigen, aber dann war er in „Independence Day“ der Vater der Nation, der selbst in den Jet steigt. Bill Pullmans Wechsel zwischen komischen und ernsten Rollen führte in dem Thriller „Malice“ als Ehemann von Nicole Kidman in ein Intrigenspiel, und in der Romanze „Während du schliefst“ an der Seite von Sandra Bullock zu ausgiebigem Flirten auf den kalten Straßen im weihnachtlichen Chicago.

Pullman (geb. 1953) hat sich auf zunächst unscheinbar wirkende und sensible Charaktere spezialisiert, die von einer Aura der Unergründlichkeit umgeben sind, die bewusst etwas verschweigen oder die gar gespaltene Persönlichkeiten sind, wie die beiden Männer, die er in David LynchsLost Highway“ spielte. Männer, die erst unterfordert scheinen, dann aber zupacken können, sind sein Vater in dem Geisterhaus in „Casper“, der Ed Masterson im Western „Wyatt Earp“ und der Privatdetektiv in „Zero Effect.“ Von Linda Fiorentino wird er in dem Neo-Noir-Thriller „Die letzte Verführung“ übers Ohr gehauen, während er in Wim Wenders „Am Ende der Gewalt“ als Filmproduzent von Action-Ware aus dem Geschäft aussteigt, Tagelöhner wird und seine schöne Frau (Andie MacDowell) beobachtet.

Kaum beschäftigt als in einer Heilanstalt dahindämmernder Vater des Titelhelden der Selbstfindungskomödie „Igby“, war Pullman außerdem in der satirisch überzeichneten Außenseitergeschichte „Dear Wendy“ von Thomas Vinterberg und Lars von Trier sowie in dem Gruselschocker „Der Fluch – The Grudge“ zu sehen.

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