"Zombieland"-Macher für "Ghostbusters 3"?

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Luxus-Problem eines Regisseurs: Kultige Geisterjäger oder Marvels neuer Superheld „Ant-Man“

Die neuen "Ghostbusters" stehen seit Harold Ramis (m.) Tod ohne Regisseur da Bild: Warner

Erneut mussten die „Ghostbusters“ eine Abfuhr schlucken: Phil Lord und Chris Miller die Köpfe hinter Welterfolgen, wie „The Lego Movie“ und „21 Jump Street„, zierten sich lange und sagten dann doch ab. Nun soll „Zombieland„-Regisseur Ruben Fleischer das Comeback der Geisterjäger wuppen.

Dabei könnte alles so einfach sein: Ivan Reitman, der auch die beiden ersten Teile inszenierte, steht ohnedies als treibende Kraft hinter „Ghostbusters III„. Er ist als Produzent an Bord, sorgte für ein Drehbuch, das dem Studio Sony Pictures gefiel und war als Regisseur gesetzt. Doch nach dem Tod seines engen Freundes (und Dr. Egon Spengler-Darstellers) Harold Ramis in diesem Februar wollte er mit der Regie nichts mehr zu tun haben.

Einen würdigen Nachfolger zu finden gestaltet sich schwieriger als gedacht und obendrein lastet reichlich Druck auf dem Projekt: Eigentlich ist alles bereit, um die Kameras anzuwerfen und das ist schon ein kleines Wunder. Denn an „Ghostbusters III“ wird schon so viele Jahre gebastelt - zuletzt am Drehbuch, um Königszicke Bill Murray doch noch zu einer Rückkehr in die Serie zu bewegen - dass in Hollywood niemand mehr an eine Realisierung glaubte.

Personalmangel am Nuklearbeschleuniger

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Nun soll es also Ruben Fleischer richten, der sicher eine ausgezeichnete Wahl darstellt. Jedoch hat nebenan bei Marvel soeben Edgar Wright nach langer Vorbereitung des Superhelden-Filmes „Ant-Man“ wutschnaubend hingeschmissen und Marvels Wunsch-Nachfolger Adam McKay lehnte dankend ab. Auch bei Marvel steht man nun unter großem Druck und hat ein Auge auf, genau, Ruben Fleischer geworfen. Der Filmemacher hat nun ein Luxusproblem, um das ihn viele Regisseure beneiden dürften.

„Ghostbusters III“ bringt eine neue Generation Geisterjäger, darunter Anna Faris und Eliza Dushku, auf die Leinwand. Die soll, soweit der Plan des Studios, eine neue Reihe zünden. Damit der aufgeht, war die Urbesetzung zur Übergabe des Staffelstabes zu Gastauftritten verpflichtet worden. Doch nach dem Tod Harold Ramis‘ ließ Bill Murray eine endgültige Absage vernehmen, so dass nur noch Dan Aykroyd und Sidekick Ernie Hudson am nicht lizensierten Nuklearbeschleuniger Dienst tun. Angeblich sollen aber auch die damaligen Darsteller der Nebenrollen, Sigourney Weaver, Rick Moranis und Annie Potts, angefragt worden sein.

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