Harold Ramis verstirbt im Alter von 69 Jahren

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Bill Murray Poster

Es ist bereits der dritte große Abschied in Folge. Erst kommt Paul Walker bei einem Verkehrsunfall ums Leben, dann stirbt Philip Seymour Hoffman an einer Überdosis, und nun scheidet mit Harold Ramis ein cineastisches Multitalent aus dem Leben, das den Filmfans manch einen unvergesslichen Klassiker bescherte.

Der Autor, Regisseur und Schauspieler wurde vor allem für seine Arbeit mit Bill Murray und Dan Aykroyd bekannt. Die meisten dieser Streifen erreichten schnell Kultstatus. So auch 1981 Ich glaub‘, mich knutscht ein Elch, die erste Zusammenarbeit von Ramis und Murray. Zu dritt spielten sie in den beiden Ghostbusters-Episoden (1984 und 1989). Ramis übernahm die Rolle des spröden Genies Dr. Egon Spengler. Ein dritter Teil ist zwar seit vielen Jahren im Gespräch, die Verwirklichung scheiterte aber immer wieder an Murray. Sollte nun doch noch ein weiteres Abenteuer zustande kommen, wird gleich auf zwei Protagonisten verzichtet werden müssen.

Den größten Hit seiner Laufbahn landete Ramis abermals mit Murray, als er 1993 Regie in Und täglich grüßt das Murmeltier führte. Der Komödienspezialist arbeitete überdies auch mit solchen Megastars wie Robert De Niro zusammen. Gleich zweimal, 1999 und 2002 in Reine Nervensache und dem Sequel Reine Nervensache 2, landete Mafia-Boss Paul Vitti (De Niro) auf der Psychiater-Couch von Ben Sobel (Billy Crystal). Nur der erste Teil wurde jedoch auch ein kommerzieller Erfolg. Year One - Aller Anfang ist schwer aus dem Jahre 2009 war der letzte Film von Ramis. Er führte Regie und war zugleich auch noch einmal vor der Kamera zu sehen. Der beliebte Filmemacher verstarb am Montag den 24. Februar in seinem Haus in einem Vorort von Chicago. Er wurde 69 Jahre alt. Die letzten Jahre litt Ramis an einer Immunschwäche.

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