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Leben & Werk

Als das Studio-System Hollywoods noch in voller Blüte stand, wehrte sich Bette Davis (1908 - 1989, eig. Ruth Elizabeth Davis), als sie 1935 ihren ersten „Oscar“erhielt, vehement gegen schlechte Drehbücher und hatte vor Gericht Erfolg. Von da an spielte die vorher in Genrefilmen verheizte stürmische Lady Damen der Gesellschaft, habgierige Erbinnen, mörderische Ehefrauen, verschmähte und rachsüchtige Geliebte und errang mit William Wylers „Jezebel, die boshafte Lady“ (1938) ihren zweiten „Oscar“. Davis‘ intelligente und beherrschte Darstellung von Frauen, die vom Schicksal mehr als gebeutelt werden, macht auch zweitklassige Produktionen ihretwegen sehenswert. Höhepunkte ihrer Schauspielkunst sind „Die kleinen Füchse„, in dem sie ungerührt zusieht, wie ihr Mann aus dem Rollstuhl fällt und stirbt, und „Der Brief“ (nach Somerset Maugham), in dem sie sich auf einer indischen Plantage vor Liebe verzehrt. 1950 war sie in „Alles über Eva“ der Theaterstar, dessen Ruhm verblasst. Nach einer Durststrecke von zehn Jahren konnte Davis in den außergewöhnlich spannenden Psycho-Thrillern „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ und „Wiegenlied für eine Leiche“ (beide von Robert Aldrich) wieder an ihre Höchstleistungen anknüpfen. Danach war sie in vielen TV-Filmen und Horrorfilmen („Landhaus der toten Seelen“) zu sehen. Davis, die unangepasste Rebellin, die 1941 Präsidentin der amerikanischen Film Academy wurde, sorgte, als sie ihren Ehren-„Oscar“ erhielt, für Verwirrung, als sie die Anwesenden mit „What a Dump!“ (Was für ein Misthaufen) begrüßte: Es ist eine berühmte Zeile aus einem ihrer älteren Filme, den niemand mehr kannte. Das Lied „Bette Davis‘ Eyes“, gesungen von Kim Carnes, bezieht sich auf Davis‘ durchdringenden Blick aus ihren großen Augen.

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News und Stories

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