Bernd Eichinger Poster

US-Remake von "Der bewegte Mann"

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Lange hielt sich das Vorurteil, deutsche Komödien seien bieder und nicht so witzig wie amerikanische Filme.

Doro ist entsetzt: Ist ihr Ex etwa schwul? Bild: Constantin

Doch dann bewies Regisseur Sönke Wortmann 1994 allen Kritikern das Gegenteil und brachte „Der bewegte Mann“ ins Kino. Über 6,5 Millionen Zuschauer lachten über die Verwicklungen zwischen Homos und Heteros, Wortmann sahnte einen Filmpreis nach dem anderen ab und die Hauptdarsteller Til Schweiger und Katja Riemann wurden zu den neuen Sternen am deutschen Kinohimmel.

Trotzdem hat es über 13 Jahre gedauert, bis Hollywood auf den deutschen Komödienhit aufmerksam wurde. Nun ist unter dem Titel „Maybe … Maybe Not“ eine US-Neuverfilmung geplant, die Robert Kulzer („Resident Evil„) produzieren wird. 1994 war es noch Bernd Eichinger, der im Hintergrund die Fäden zog.

Wieder mit Til?

„Der bewegte Mann“ basiert auf dem gleichnamigen Kultcomic von Ralf König sowie auf der Fortsetzung „Pretty Baby„. Erzählt wird die Geschichte von Schwerenöter Alex (Schweiger), der immer wieder seine Freundin Doro (Riemann) betrügt. Als sie ihn erneut in flagranti erwischt, setzt die Gehörnte ihren untreuen Partner vor die Tür. Alex kriecht bei einem schwulen Bekannten (Joachim Król) unter – schon bald sorgt die ungewöhnliche Männer-WG für reichlich Missverständnisse.

Wer beim US-Remake dabei sein wird, ist noch nicht bekannt. Vielleicht schlüpft sogar Til Schweiger selbst wieder in seine Paraderolle – schließlich konnte er mit „King Arthur“ und „Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“ bereits erste Erfolge in Hollywood feiern.

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