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Yuppie-Paar trifft Anarcho-Eltern

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© Kurt Krieger

Filmideen klauen gehört in Hollywood fast schon zum guten Ton.

Freut sich schon riesig aufs Familientreffen: Neve Campbell Bild: Kurt Krieger

Aktuell empört man sich beispielsweise bei Pixar über die Konkurrenten von Dreamworks, weil diese mit „Große Haie - kleine Fische“ einen „Findet-Nemo„-Klon vom Stapel lassen. Dass sich Filmemacher allerdings selbst kopieren, das ist relativ neu.

Der Drehbuchautor Greg Glienna recycled nämlich gerade seinen bisher einzigen großen Erfolg. Er schrieb 1992 das Skript zu einem kleinen, feinen, aber wenig erfolgreichen Film namens „Meet the parents“. Als das Werk auf Festivals zum Geheimtipp avancierte, ging Glienna Klinken putzen und erwirkte nach acht langen Jahren ein Remake mit Robert De Niro und Ben Stiller, das in Deutschland unter dem Titel „Meine Braut, ihr Vater und ich“ ins Kino kam.

Weil aber Glienna damals nicht selbst Regie führen durfte - er musste den Chefsessel dem „Austin-Powers„-Regisseur Jay Roach überlassen - bringt er nun mit „Relative Strangers“ eine neue Geschichte nach dem Muster „Junges Paar trifft schwierige Erzeuger“ ins Kino.

Seine Freunde kann man sich aussuchen…

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Diesmal sind mit Neve Campbell und Ron Livingston auch gleich von Anfang an bekannte Namen an Bord: Campbell kennt seit „Party of Five“ und „Scream“ jeder und Livingston ist als einer der vielen Ex-Lover von Sarah Jessica Parker in „Sex and the City“ nunmehr Teil der amerikanischen Kultur: Er spielte den Schriftsteller Jack Berger, der sich von Carrie per Notiz-Zettel verabschiedete.

In „Relative Strangers“ mimt Livingston nun einen gut betuchten Yuppie, der nie seine leiblichen Eltern kennenlernte. Als er das ändern will, stellt er entsetzt fest, dass seine Erzeuger in einem Wohnwagen-Park hausen und wenig Kultiviertes an sich haben - ganz im Gegensatz zu seiner schicken Verlobten, die von Neve Campbell verkörpert wird.

Dazu hat Glienna mit Danny DeVito diesmal einen namhaften Produzenten im Rücken, der ihn auch selbst Regie führen lässt. Angeblich soll DeVito zusammen mit Kathy Bates außerdem das schräge Elternpaar bilden.

„Relative Strangers“ soll übrigens schon nächstes Jahr ins Kino kommen - allerdings erst nach dem 5. März, an dem Konkurrent Jay Roach seine Fortsetzung „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ in die Lichtspielhäuser bringt. Möge der bessere gewinnen!

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