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Leben & Werk

Beck Hansen - angeblich nach einer Schwäche der Frau Mama für eine bekannte deutsche Biersorte benannt - erblickte als Sohn des gefragten Studiomusikers David Campbell und Enkel des Fluxus-Künstlers Al Hansen in Los Angeles das Licht der Welt, beste Voraussetzungen für eine große Karriere. Mitte der Achtziger sagte der Teenager der Schule Lebewohl und tingelte mit der Gitarre auf dem Rücken durchs Land. Die Auftritte in Bars und Kneipen reichten freilich nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. So verdiente sich Beck mit Gelegenheitsjobs das nötige Zubrot - eine gute Schule für einen Songschreiber. Als er Anfang der Neunziger wieder nach L.A. zurückkehrte, begann er, ernsthaft an seiner Karriere zu arbeiten. Die ersten Gehversuche trugen noch die Handschrift des rebellierenden Heranwachsenden: „Motherfucker“, „Mayonnaise Salad“, „Feel Like A Piece Of Shit“ erschienen auf kleinen Labels. Eines war jedoch bereits klar zu erkennen: Beck hat Freude an Experimenten. Bis heute klingt kein Album wie das andere. Dann kam die Single, die einschlug: „Loser“ vom Major-Debüt „Mellow Gold“ (1994) bestach nicht nur durch den provokanten Text und die eingängige Hookline, sondern vor allem durch den geschickt zwischen Neo-Folk, LoFi und industriellem Independent angesiedelten Sound. Bald tanzte eine ganze Generation selbst ernannter Verlierer, die „Slacker“ der Neunziger, zu den rhythmischen Klängen. Beck fühlte sich mit der Spaß-Nummer aber missverstanden, wollte nicht die Stimme einer Generation sein. Kurz darauf vermengte er auf „Odelay“ (1996) seine Folk-Wurzeln mit Beats und Samples (und heimste 1997 dafür zwei Grammys ein). „Mutations“ wiederum stellte die akustische Gitarre nebst Mundharmonika wieder in den Vordergrund. „Midnite Vultures“ ließ den Funk und Soul der Siebziger neu aufleben. Auf „Sea Change“ (2002) wirkte das musikalische Chamäleon wiederum Country-haft und altersweise. 2005 erschien „Guereo“, Beck Hansens sechstes Studioalbum. Die Vorab-Single „E-Pro“ präsentierte er in der Harald-Schmidt-Show.

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