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Luhrmann hofft auf Truppenbewegung

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Baz Luhrmann Poster

Baz Luhrmanns episches Sandalen-Movie „Alexander The Great“ steht unter keinem guten Stern. Das Biopic mit Leonardo DiCaprio und Nicole Kidman in den Hauptrollen kommt nur schleppend in die Gänge - ganz im Gegenteil zu Oliver Stones Konkurrenzprojekt, das nur noch auf den Startschuss wartet. Derweil sucht der „Moulin Rouge“-Macher noch immer nach einem geeigneten Drehort.

Benötigt eine kleine Armee: Baz Luhrmann

Hauptursache der immer wieder neuen Verzögerungen ist schlicht und einfach die Größe des Projekts. Denn: Luhrmann benötigt für die Massenszenen seines 100 Millionen Dollar teuren Epos militärische Unterstützung - und das nicht zu knapp.

Mit fünfhundert ausgebildeten Soldaten, die ganze zwei Monate als Alexanders Truppen am Set beschäftigt sein würden, plant der 40-Jährige. Viel zu viel, dachte sich auch der marokkanische König Mohammed, der Luhrmann gerade mal 50 Männer zur Verfügung stellen wollte und damit dessen Zeitplan als erster über den Haufen warf.

Mittlerweile ist die Crew umgezogen, in Luhrmanns Heimat und erklärten Lieblingsdrehort Australien. Doch auch hier zögert man noch, ein derart beträchtliches Truppenkontingent ohne weiteres freizustellen. Luhrmann und Produzenten-Guru Dino De Laurentiis haben bereits längere Gespräche mit Premierminister John Howard geführt - bislang ohne Ergebnis.

Der Regisseur bleibt nämlich hart, möchte in keinem Falle einen Teil seiner Leinwand-Armee mit Statisten besetzen: „Es geht hier nicht darum, in der Landschaft zu stehen und einen Speer zu halten. Es geht um die Fähigkeit, in der Wüste klar zu kommen, zu kampieren und frühmorgens topfit zur ‚Schlacht‘ anzutreten. Dafür brauchen wir echte Soldaten und keine Komparsen.“

Sollte Australiens Regierung absagen, bleibt Luhrmann und Co. nichts anderes übrig, als den Zeitplan erneut zu ändern und weiter zu ziehen:

„Wenn wir die militärische Unterstützung nicht bekommen, sind wir weg und drehen in China.“

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