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Barry White

Schauspieler • Musiker • Sprecher
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Leben & Werk

Er war eine der großen Stimmen des leichten Soul-Pop: Barry White. Niemand hatte dieses samtweiche Timbre wie „Mr. Love“, der wegen seines Übergewichts zuweilen auch als „Walrus of Love“ gehänselt wurde. Sein Lebenswerk umfasst über 100 Goldene Schallplatten und weltweit über 100 Millionen verkaufter Tonträger. Der am 12. September 1944 in Galveston, Texas, als Barry Eugene Carter geborene Sänger und Musikproduzent (er nahm den Namen des Vaters erst später an) beginnt seine Karriere mit elf Jahren als Begleiter von Jesse Belvin am Klavier. Im Teenageralter schließt er sich einer Bande Jugendlicher Krimineller an und verbringt wegen des Diebstahls von Autoreifen schließlich fünf Monate hinter Gittern. Anfang der Sechziger Jahre unternimmt er unter dem Namen Berry Lee und als Mitglied von Gruppen wie The Majestics oder The Atlantics erste nennenswerte Vorstöße ins Musikgeschäft. Mit der von ihm gegründeten weiblichen Gesangsgruppe Love Unlimited, für welche er das gesamte Material schreibt, arrangiert und produziert, gelingen ihm von 1972 an größere Erfolge: Der Titel „From A Girl’s Point Of View“ verkauft sich über eine Million Mal. 1973 erscheint mit „I’ve Got So Much To Give“ sein eigenes Debüt als Sänger. Unter dem Namen Love Unlimited Orchestra veröffentlicht White daneben regelmäßig Alben mit Easy-Listening-Musik. Das 1973 erschienene „Love’s Theme“ wird zu seinem größten Erfolg in dieser Sparte. Bis 1976 bleibt die Mixtur aus schwarzem Bariton, eingängigen Schnulzenmelodien und Streicher-Arrangements ein Erfolgsgarant. Hits wie „Never, Never Gonna Give You Up“, „What Am I Gonna Do With You“ oder „Your Sweetness is My Weakness“ machen Barry White bei einem vornehmlich weiblichen Publikum weltweit bekannt. Während der Achtziger bleibt der Charterfolg aus, doch 1994 schafft er mit „Practice What You Preach“ ein rauschendes Comeback, das im Jahr 2000 (für sein Album „Staying Power“) mit zwei Grammys belohnt wird. Der Dialysepatient Barry White verstirbt am 4. Juli 2003 in Los Angeles an einem Nierenversagen.

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