Leben & Werk

Barbara Kopple, 1946 in New York geboren und ausgebildet an der Northeastern University, gilt als herausragende amerikanische Dokumentarfilmerin. Gleich zwei ihrer Filme wurden mit Oscars ausgezeichnet: „Harlan County U.S.A.“ im Jahr 1976 und „American Dream“ im Jahr 1991. Bevorzugt greift sie in ihren Filmen den Kampf einfacher Leute gegen eine unüberwindbar scheinende Übermacht auf, bleibt dabei aber stets distanziert und nüchtern in der Betrachtung. Umso erstaunlicher ist die emotionale Wucht ihrer stets klug angeordneten Filme. Besonders beeindruckend sind auch „Wild Man Blues“ von 1997 über Woody Allen auf Europatournee und „Dixie Chicks: Shut Up and Sing“ von 2006 über die erfolgreiche Country-Frauenband, die sich dem unverhohlenen Hass ihrer Fangemeinde ausgesetzt sieht, als deren Sängerin nach Meinung vieler Amerikaner den Präsidenten beleidigt. Mit dem einfühlsamen Ghettodrama „Havoc“ reüssierte Kopple 2004 als Spielfilmregisseurin.

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