B.B. King

Schauspieler • Synchronsprecher
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Leben & Werk

Der am 16. September 1925 in Itta Bena, Mississippi, geborene Riley B. King alias B. B. zählte zu den großen Bluesmusikern des zwanzigsten Jahrhunderts, dessen Spiel auch weiße Gitarrenvirtuosen wie Johnny Winter und Eric Clapton beeinflusst hat. Die Kindheit und frühe Jugend verbrachte er als Tagelöhner auf den Baumwollfeldern, doch entdeckte er schon früh seine Liebe zur Musik von Gitarristen wie T-Bone Walker, Lonnie Johnson und Django Reinhard. Wie viele schwarze Kinder sang auch er in einem Gospelchor in der Kirche. 1946 landete King in Memphis, Tennessee, wo er unter der Anleitung seines Cousins Bukka White, einem bekannten Country-Blues-Gitarristen, seine Gitarrentechnik erarbeitete. King startete seine Karriere als Profimusiker beim Radiosender WDIA, ein neues und rein schwarzes Format, wo er unter dem Pseudonym Beale Street Blues Boy, später Blues Boy und schließlich nur noch B. B. live spielte. Von 1949 an machte King Einspielungen für RPM Records, davon viele unter der Regie des Produzenten Sam Phillips, der später das legendäre Label Sun Records (Elvis Presley) gründen sollte. Bei einem Konzert in Twist, Arkansas, bracht im Winter desselben Jahres Feuer aus (der Saal wurde mit brennendem Kerosin in einem offenen Blechfass beheizt). Als King schon draußen auf der Straße war, machte er noch einmal kehrt und rettete seine Gitarre aus den Flammen. Am Tag darauf erfuhr er, dass zwei Männer im Streit um eine Frau namens Lucille das Fass umgestoßen hatten. Seitdem taufte er seine schwarzen Gibson Halbakustik-Gitarren auf diesen Namen. Wie viele große Bluesmusiker nahm B. B. King seine großen Hits in den Fünfzigern auf: „Woke Up This Morning“, „Bad Luck“, „You Know I Love You“ oder „Whole Lotta Love“ machen ihn zu einem der wichtigsten Protagonisten der aufkommenden R’n’B-Szene. 1962 wechselte er zum Marktriesen Paramount Records, hatte jedoch außerhalb der Blues-Gemeinde erst 1969 mit dem Roy-Hawkins-Titel „The Thrill Is Gone“ Erfolg. Diesen konnte King mit Titeln wie „To Know You Is To Love You“ oder „I Like To Live The Love“ auch in den Siebzigern fortsetzen. 1971 nahm er unter dem Titel „B. B. King in London“ im Zuge des britischen Blues-Booms eine Platte mit seinen „Schülern““ Alexis Korner, Steve Winwood, Peter Green und Ringo Starr auf. Seit den Achtzigern spielten der Bluesgitarrist und seine Lucille nur noch sporadisch Alben ein, jedoch war King ein gern gesehener Gast bei all jenen, die sich auf den Veteran beriefen, etwa die irische Band U2 („When Love Comes To Town“ aus dem Film „Rattle And Hum“, 1988) oder Eric Clapton („Riding With The King“, 2000). Mitte der Neunziger gab King bekannt, er wolle nun etwas langsamer treten und nur noch etwa 200 statt der bis dato üblichen 300 Konzerte pro Jahr geben. 2004 wurde er von der University of Mississippi mit einem Ehrendoktortitel geehrt, und die Königlich Schwedische Akademie verlieh ihm den Polar Music Price für seine Verdienste um den Blues. Zu seinem 80. Geburtstag machte sich der Antialkoholiker, Nichtraucher und Vegetarier B. B. King im Jahr darauf selbst ein Geschenk: das Album „B. B. King & Friends - 80“. 2008 schließlich wagte B.B. King mit „One Kind Favor“ noch einmal eine viel beachtete Rückkehr zum Roots-Blues. Eine filmisch-dokumentarische Retrospektive widmete der Regisseur Jon Brewer 2012 B.B. King 2012 mit dem Biopic „The Life of Riley“.

Im Mai 2015 verstarb der Musiker nach längerer Krankheit im Alter von 89 Jahren.

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