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Leben & Werk

Der neben Boris Karloff („Frankenstein“) populärste Horrorfilmdarsteller der 30er- und 40er-Jahre wurde mit der Figur des Vampirgrafen „Dracula“ (1930) ein Star. Er legte sich in der Folgezeit auf Untote und andere Gruselfiguren fest, auch wenn er nicht immer Monster oder Bösewicht war (so in „Die schwarze Katze“). Lugosi pflegte mit seiner aristokratischen Spielweise und dem ungarischen Akzent eine theatralische, artifizielle Darstellung und vermittelte doch etwas von der Boshaftigkeit und Besessenheit seiner Gestalten. Zwar war er auch in anderen Filmen zu sehen („Ninotschka„,1939), aber der Gruselfilm blieb seine Heimat. Als Dracula und Verwandtes trat er auf der Bühne auf, sprach im Radio und war auch zu Persiflagen bereit. Mitte der 40er-Jahre sank er in Nebenrollen ab und gehörte ab 1953 zur Truppe von Ed Wood, dem „schlechtesten Regisseur der Welt“, für den er in vier Filmen auftrat, der letzte davon der berühmt-berüchtigte „Plan 9 aus dem Weltall„, wo Lugosi mit dem Faltenwurf seines Capes vor dem Gesicht in mehreren (identischen) Szenen vor die Kamera trat. Der Film wurde erst posthum aufgeführt. Bela Lugosi (1882-1956, eig. Béla Ferenc Dezsö Blasko) war Schauspieler am Nationaltheater in Budapest, hatte 1911 im Film debütiert und musste 1919 wegen seines Einsatzes für die ungarische Räterepubik emigrieren. In Berlin trat er u.a. in Karl-May-Filmen auf, bevor er 1921 in die USA ging, wo er 1927 am Broadway in der Rolle des „Dracula“ den Erfolg hatte, der zum Film führte. In Tim BurtonsEd Wood“ wurde Lugosi von Martin Landau gespielt, der dafür den „Oscar“ als bester Nebendarsteller erhielt.

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