Ashley Judd

Schauspielerin • Producerin • Sprecherin
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Leben & Werk

In der Branche gilt die kluge Powerfrau als das „intellektuelle Pin-up“, weil sie anlässlich des TV-Films „Norma Jean und Marilyn“, in dem sie die Leinwandlegende Marilyn Monroe spielte, ihre Abneigung gegen Nacktszenen überwand. Das Biopic brachte ihr eine Emmy-Nominierung ein.

Die in Kentucky geborene Ashley Judd war schon Mitte Zwanzig und hatte ihr Studium in Frauenrecht und Französisch abgeschlossen, als sie 1993 im Film debütierte und nach einer Reihe TV-Produktionen u.a. in einer Nebenrolle in Oliver Stones „Natural Born Killers“ und in Wayne Wangs Brooklyn-Hymnus „Smoke“ spielte. Die Charakterdarstellerin mit der Vorliebe für starke Frauen, die sich selbst finden und in der Männerwelt behaupten (müssen) und dabei auch scheitern (können), spielt in der Nachfolge von Schauspielerinnen wie Barbara Stanwyck, Joan Crawford und Ingrid Bergman und bezeichnet sich selbst als extrem ehrgeizig.

Der Durchbruch gelang ihr in der Rolle der Libby in „Doppelmord“, die nach sechs Jahren Gefängnis wegen angeblichen Mordes an ihrem Mann auf Rache sinnt und von der Prämisse ausgeht, dass man nicht für dasselbe Verbrechen zwei Mal bestraft werden kann. In dem Thriller „Denn zum Küssen sind sie da“ diente sie dem Polizeipsychologen (Morgan Freeman) als Lockvogel für einen Serienkiller. In „Das Auge“, dem US-Remake des gleichnamigen französischen Meisterwerks (1983), übernahm sie die zuerst von Isabelle Adjani verkörperte Rolle der geheimnisvollen Mörderin, die von einem Privatdetektiv (Ewan McGregor) durch die USA verfolgt wird. In „Wo dein Herz schlägt“ gehörte sie zu den Provinzfrauen, die sich um die junge Natalie Portman kümmern, die ihr Baby in einem Supermarkt zur Welt bringt.

Ihren Hang zur intelligenten Verschmitztheit brachte Judd in „Männerzirkus“ (2001) zum Ausdruck, wo sie als Talentbookerin einer Talkshow ihre Theorie, dass alle Männer Rindviecher sind und „abgelegte“ Frauen „alte Kühe“, unter Beweis stellen muss und die wahre Liebe vor der Nase übersieht. Für den Militärthriller „High Crimes“ stand sie erneut mit Morgan Freeman vor der Kamera: unterstützt von ihm verteidigt sie ihren Mann (Jim Caviezel) trotz nagender Zweifel vor einem Militärgericht. Als promiskuitive Profilerin jagte sie in dem Thriller „Twisted“ einen Serienkiller, der es auf ihre Ex-Lover abgesehen hat. In dem musikalischen Biopic „De-lovely“ verkörperte sie die Muse und Ehefrau des erfolgreichen Broadway-Komponisten Cole Porter (Kevin Kline), die den Reichtum genießt, während ihr Gatte gleichgeschlechtlichen Neigungen frönt.

Privat zieht Judd ihre Farm bei Nashville dem Glamour-Leben in Hollywood vor.

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