Asa Butterfield

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Leben & Werk

Der britische Jungdarsteller mit den markanten blauen Augen stand mit acht Jahren erstmals vor der Kamera und ist heutzutage von dort nicht mehr wegzudenken. Im Oscar-prämierten „Hugo Cabret“ verkörperte er die Titelrolle und wurde zwei Jahre in das „Ender’s Game“ verwickelt. Für Tim Burton verschlägt es ihn zur „Insel der besonderen Kinder“ und jüngst ist er „Den Sternen so nah“.

Asa Butterfield Leben und erste Filme

Der junge Brite wurde am 01.04.1997 in Islington, London geboren und begann sich bereits früh für das Schauspiel zu interessieren. Bereits mit sieben Jahren trat Asa Butterfield im lokalen Theaterclub auf und konnte im TV-Film „Mein Freund auf vier Pfoten“ 2006 sein Filmdebüt ablegen. In Neben- und Gastrollen sah man ihn in „Der Sohn von Rambow“ (2008) und der britischen Scifi-Krimi-Serie „Ashes to Ashes“ (2008).

Im Alter von 10 Jahren erhielt er aus Hunderten Zusendungen den Zuschlag für die Hauptrolle in der Holocaust-Romanverfilmung „Der Junge im gestreiften Pyjama“ (2009). Die Geschichte erzählt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Kindern: einem deutschen Sohn eines KZ-Offiziers (Butterfield) und einem jüdischen Inhaftierten (Jack Scanlon). Regisseur Mark Herman begründete seine Entscheidung damit, dass Asa Butterfield damals selbst nur wenig über den Holocaust wusste, und somit die nötige Unschuld in seine Rolle einfließen lassen konnte. Seine eindringliche Performance bescherte ihm bereits eine Nominierung als bester Nachwuchsdarsteller bei den British Independent Film Awards.

Asa Butterfield in „Merlin“ und als „Hugo Cabret“

Für die Fantasy-Serie „Merlin – Die neuen Abenteuer“ (2008-2012) schlüpfte Asa Butterfield in die Rolle des jungen Mordred, der als Druide vom König Uther Pendragon zum Tode verurteilt wird, jedoch noch eine entscheidende Rolle in der Artus-Saga spielen würde. In späteren Staffeln wurde der erwachsene Mordred von Alexander Vlahos dargestellt. Mit kurzen Auftritten in „The Wolfman“ (2010) und der kunterbunten Romanverfilmung „Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer“ (2010) festigte er sein Schauspiel.

Von Martin Scorsese wurde Asa Butterfield schließlich in der Literaturverfilmung „Hugo Cabret“ (2011) als Titelheld gecastet. Die märchenhafte Liebeserklärung an das Kino der frühen Jahre bescherte ihm nicht nur den plötzlichen weltweiten Ruhm, sondern ebenso weitere Nominierungen als Bester Nachwuchsdarsteller – etwa durch die Empire Awards 2012.

Asa Butterfield in „Ender’s Game“, Indie-Produktionen und fast als Spider-Man

Um sich auf seine nächste Rolle vorzubereiten, musste sich Asa Butterfield dem schweren Training für Weltraumfahrten unterziehen. Im Action-SciFi-Film „Ender’s Game“ (2013) soll er eine Alieninvasion abhalten und muss dafür das Schweben im schwerelosen Raum simulieren. Trotz großer Marketingkampagne und einer vermeintlich treuen Fanbasis der Romanvorlage wurde der Film zum finanziellen Flop. Nichtsdestotrotz erhielt er erneut Nominierungen durch die Saturn Awards als Bester Jungdarsteller.

In der folgenden Rolle in „X+Y“ (2014) spielt Asa Butterfield einen jungen aufstrebenden Mathematiker, der sich jedoch vor sozialen Kontakten sträubt. Im Indiefilm „New York Saints“ (2015) verschlägt es ihn nach New York zu den Hochzeiten des CBGBs und der aufstrebenden Musikszene der 1980er Jahre. Im Sommer 2015 wurde bekannt, dass er sich auf der Neuinterpretation des beliebten Superhelden Spider-Man bewarb und sogar zu den heißesten Anwärtern zählte. Schlussendlich haben sich die Verantwortlichen bei Disney, Sony und Marvel jedoch für Tom Holland entschieden, der in „Captain American: Civil War“ (2016) seinen Einstand im MCU feierte.

Asa Butterfield: „Die Insel der Besonderen Kinder“ und „Den Sternen so nah“

Mit Tim Burton und Eva Green arbeitete Asa Butterfield für die fantastische Geschichte um „Die Insel der Besonderen Kinder“ (2016) zusammen. Als Jake erfährt er durch seinen Großvater von den Waisenkindern mit besonderen Fähigkeiten und begibt sich auf die Suche nach ihrem geheimnisvollen Versteck. Ob und wann die Romanreihe fortgesetzt wird, ist derzeit noch nicht klar.

Für die interplanetare Teenie-Romanze „Den Sternen so nah“ (2016) verschlägt es ihn als Einheimischen auf den Mars. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Britt Robertson, einer Amerikanerin auf der Erde lebend, entspinnt sich im Internet und wird im Verlauf auf eine lebensbedrohliche Probe gestellt.

Kommende Filme mit Asa Butterfield

Im Kriegsdrama „Journey’s End“ (2017) erlebt er die Schrecken des Ersten Weltkriegs am eigenen Leib. In der Produktion teilt er sich die Leinwand mit Charakterdarstellern wie Paul Bettany, Stephen Graham oder Toby Jones. Das Drama „Departures“ (2017) verfolgt einen exzentrischen Workoholic, der auf einem Flughafen arbeitet, und durch die Begegnung mit einem britischen Mädchen und ihrer seltsamen To-Do-Liste seine Ängste bewältigen muss.

Das Coming-of-Age-Drama „House of Tommorow“ (2017) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Vordenker Peter Bognanni und erzählt seine faszinierende Lebensgeschichte durch die Augen von zwei Teenagern. Asa Butterfield und Alex Wolff verfolgt ihre jugendlichen Nöte, Eskapaden und Freundschaften zwischen Partys, Kirche und Hillbilly-Leben.

Asa Butterfield Privat

Der 1,83m große Asa Butterfield, mit den markanten blauen Augen, hat den vollständigen Namen Asa Maxwell Thornton Farr Butterfield. Seine Eltern haben unterschiedliche Nachnamen. Für seinen Reisepass nutzt er jedoch den Spitznamen „Bopp“ nach dem gleichnamigen Kometen.

Auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram findet man ihn ebenfalls.

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