Zum fünften Mal feierten Hollywoods Superstars das größte Action-Spektakel des Jahres.

Brenzlig: Dwayne "The Rock" Johnson reicht dem brennenden Stuntman Jim Trella die Hand Bild: World Stunt Awards

Am Wochenende dienten die ehrwürdigen Paramount Studios erneut als Bühne für die größte Open-Air-Sause des Jahres: die Taurus World Stunt Awards. Hollywood-Stars wie Quentin Tarantino, Jennifer Love Hewitt, Dennis Hopper, Sylvester Stallone, Rosario Dawson, Paul Walker und Kiefer Sutherland wollten sich das Action-Highlight nicht entgehen lassen.

Wie schon in den Jahren zuvor begann die Stunt-Show spektakulär. Rap-Star Busta Rhymes heizte dem Publikum mit wuchtigen Beats ein, bevor Gastgeber und Action-Star Dwayne „The Rock“ Johnson von einem 30 Meter hohen Kran fiel und damit die Preisverleihung eröffnete.

Gigantische Kulisse: Das Publikum war von allen Seiten von Wasser umgeben Bild: World Stunt Awards

Stars und Wasser en masse

Über 1.700 hochkarätige Gäste aus Politik, Showbiz und Medien erlebten daraufhin bestes Action-Entertainment mitten in einer faszinierenden Wasserwelt: Die Zuschauer saßen auf diversen Inseln in einem gigantischen Bassin - umgeben von vier Millionen Litern Wasser!

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Ein Hubschrauber-Stunt läutete den Preisregen mit der ersten Kategorie „Beste Höhenarbeit“ ein. Über die Auszeichnung aus den Händen von „24“-Serien-Star Kiefer Sutherland durfte sich schließlich das „Starsky & Hutch„-Stuntteam freuen.

Der große Abräumer des Abends: Star-Regisseur Quentin Tarantino Bild: World Stunt Awards

Preis-Regen für Tarantino

Danach hatte hauptsächlich nur noch ein Mann gut lachen: Quentin Tarantino. Die über 1.000 Mitglieder der World Stunt Academy zeichneten das Regie-Genie mit dem Ehren-Award „Action Movie Director Of The Year“ aus.

„Das ist so cool“, freute sich der Regisseur. „Ich wollte unbedingt diesen Preis gewinnen. Damit kann ich sogar Einbrecher vertreiben! Ich habe zwar schon ein Regal mit Auszeichnungen, aber es muss noch größer werden. Ich denke, das ist der größte Preis, der hier vergeben wird.“

Amüsierten sich prächtig: Zoe Bell, Daryl Hannah und Monica Staggs Bild: World Stunt Awards

„Kill Bill“ auf Erfolgskurs

Die Academy hievte außerdem zwei Stunts aus Tarantinos Rachefeldzug „Kill Bill“ auf den Stuntthron. Die Stunt-Doubles von Uma Thurman und Daryl Hannah, Zoe Bell und Monica Staggs, lieferten die „Beste Kampfszene“ und die „Beste Leistung einer Stuntfrau“ ab.

Strahlende Gesichter auch bei Hermann Joha und seinem Team. Dem Action-Concepts-Boss gelang mit dem Actionkracher „Der Clown“ der Hattrick. Zum dritten Mal in Folge flog der Produzent („Alarm für Cobra 11“) mit einem Taurus im Gepäck nach Hause.

Sein Stunt-Koordinator Christopher Domanski glaubt das Geheimnis des Erfolgs zu kennen: „Die Stunts bei uns sind echt. Wir arbeiten nicht viel mit Kabeln oder digitalen Effekten. Das sieht man, und das wird bei diesem Award eben belohnt.“

Stolz: Christopher Domanski mit dem Taurus für "Beste Action in einem ausländischen Film" Bild: World Stunt Awards

Feurige Explosionen

Für den Deutschen Gunter Simon lief es dagegen nicht ganz so gut. Das Stuntdouble von Bruce Willis („Hostage - Entführt„) war in der Kategorie „Bester Feuerstunt“ nominiert. Den Award schnappte sich der Amerikaner Mark Chadwick für die hochexplosive Arbeit in „The Punisher„.

Die weiteren Preise gingen an das Team von „Die Bourne Verschwörung“ um die rumänischen Ivanov-Brüder (Bester Stunt mit einem Fahrzeug), Debbie Evans und ihr „New York Taxi„-Team (Bester Spezial Stunt), Greg Fitzpatrick („Starsky & Hutch“, Beste Höhenarbeit), Chris Daniels und Michael Huggins („Spider-Man 2„, Beste Leistung eines Stuntman) und noch einmal an das Team von „Die Bourne Verschwörung“ für „Bester Stunt Koordinator/2nd Unit Team“.

Alte Freunde: Stunt-Veteran Vic Armstrong und Arnold Schwarzenegger Bild: World Stunt Awards

Arnie dankt

Ehrenpreise gab es für Sylvester Stallone (Action Movie Star) und Stunt-Veteran Vic Armstrong (Lifetime Achievement Award), der von seinem Freund Arnold Schwarzenegger gewürdigt wurde. „Er hat mir so oft geholfen, mich auf der Leinwand glänzen zu lassen“, bekannte der Gouvernator in seiner Laudatio.

Aufgelockert wurde das Event durch spektakuläre Showeinlagen des „Cirque Du Soleil“-Ensembles, informative Einblicke in die Entstehung von Stunts, witzige Einspielfilmchen und die herrlichen Kommentare von Dwayne „The Rock“ Johnson. Nach zwei Stunden beendete ein furioses Feuerwerk das Showspektakel. Jetzt müssen wir ein Jahr warten bis es wieder heißt: „And the Taurus goes to…“

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