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Sylvester Stallone hat Stunt-Verbot

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Auch wenn er mittlerweile 64 Jahre alt ist und bei „John Rambo“ bauchbedingt das T-Shirt nicht mehr auszog – auf eines konnte Sylvester Stallone stolz sein: Er machte alle seine Stunts selbst. Doch damit ist nun Schluss!

In Zukunft nur noch dabei statt mittendrin: Sylvester Stallone Bild: Kurt Krieger

Er ist einer der größten Action-Stars der Filmgeschichte. Und gerade am Ende seiner Karriere schien Sylvester Stallone wieder bei sich selbst angekommen zu sein. „Rocky Balboa“ wurde von den Kritikern gefeiert, „John Rambo“ war ein kompromissloser Abschluss seiner stilbildenden Action-Serie.

Stallone hat das Comeback von der Karikatur seiner selbst zur ernstzunehmenden Hollywood-Größe geschafft und schickt sich gerade an, mit „Expendables„, in dem er mit Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke das Who-Is-Who des Action-Kinos der letzten 30 Jahren versammelt, Kinogeschichte zu schreiben.

Nun jedoch wurde bekannt, dass der Film, der am 26. August bei uns anläuft, auch ein Finale für Stallone selbst ist. Denn der Hollywood-Veteran brach sich am Set in einer Szene mit Steve Austin das Genick. Mittlerweile unterzog sich Stallone vier schweren Operationen, und nachdem der Haudegen immer noch nicht Ruhe geben wollte, ziehen nun die Ärzte die Notbremse. Stallone kann nur unter einer Bedingung überhaupt weiter Filme machen: Er darf keine Stunts mehr selber drehen!

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Genickbruch kein Beinbruch

Ausgerechnet Sly, der wie kein Anderer stets darauf brannte, seine Actionszenen selbst zu machen, darf nun nicht mehr selber ran. „In 32 Jahren, unter anderem in keinem der ‚Rocky‘-Filme, haben wir je ein Stunt-Double eingesetzt. Das ist nun aus und vorbei“, gab sich Stallone in einem Interview zerknirscht. „Aber die Ärzte haben mir gesagt, wenn ich die geringste Verletzung an der Wirbelsäule davon trage, werde ich querschnittsgelähmt sein – oder sterben.“

Eigentlich plante Stallone, nach der Diagnose seine Karriere endgültig zu beenden. Doch seine Langzeitprojekte „Death Wish“ und die Filmbiografie des Mafia-Boss‘ John Gotti will er wohl noch unbedingt fertig stellen – und geht deswegen nun notgedrungen Kompromisse ein.

„Es hat der Authentizität aller Filme geholfen, wenn ich meine Stunts selbst gemacht habe. Die Jungs wollten es mir zeigen, das war immer besonders gut“, sagte Stallone im Interview und zeigt sich anschließend mit seinem Schicksal fast schon wieder versöhnt: „Jetzt werde ich mich eben nach Doubles umsehen müssen. Und – Verletzung hin oder her – in meinem Alter sollte man ohnehin etwas kürzer treten!“

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