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Schreck am Set

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Arnold Schwarzenegger Poster

Seitdem der Arbeitsplatz der Hollywood-Stars auch als Touristenattraktion herhalten muss, kommt es immer wieder zu komischen Begegnungen zwischen Filmlegenden und Besuchern.

Buh! Spaßvogel und Schreckgespenst Jim Carrey ("Cable Guy")

Los Angeles. Filmmetropole an Kaliforniens Küste. Täglich surrt hier die Filmkamera. Viele davon auch in den Kulissen der Universal Studios. Blockbuster wie „Frankenstein„, oder „Jurassic Park“ sind hier entstanden. Seitdem die Studios auch für Touristen ihre Pforten geöffnet haben, kreuzen sich immer öfter die Wege von Stars und Besuchern. Die Touristen hoffen zwar, können sich aber nur auf einen Star verlassen, der immer wieder Kontakt zu seinem Publikum sucht: Jim Carrey macht sich gelegentlich einen Spaß daraus, die Besucher des Parks zu leimen.

Als der Grimassenschneider die Rolle des kontroversen US-Komikers Andy Kaufmann in „Der Mondmann“ spielte, kleidete er sich in einer Drehpause wie Norman Bates“ Mutter aus Alfred Hitchcocks Klassiker „Psycho“ und trieb sich in den Kulissen des legendären Motels herum. Als die Besuchertram eintraf, sprang er mit einem Gummimesser bewaffnet auf den Zug und wollte die Fahrgäste erschrecken. Amüsanterweise erkannten weder der Touristenführer noch die Besucher den Star. Alle brachen nur in Gelächter aus. War wohl nichts.

Achtung, Touris im Anflug! Oft platzen Parkgäste mitten in die Dreharbeiten hinein

Eiskalt überrascht

Eine bessere Chance sah Carrey während des „Grinch„-Drehs. Leider verbot ihm Regisseur Ron Howard den Gag - das Monsteroutfit sollte bis zum Filmstart geheim bleiben. Macht nichts. Der Spaßvogel verkleidet sich dann eben als Parkangestellter. Mit einem Eiswagen radelt er übers Gelände und spendiert den Parkbesuchern kostenlos Erfrischungen.

John Travolta: Er bleibt meistens coo

#LEFT]Jims Kollege John Travolta kann auch ein nettes Lied singen. Kurz vor seinem Riesen-Comeback mit „Pulp Fiction“ drehte er den Film „Shout“ auf dem Studiogelände. Der Touristenführer hatte gerade den Satz ausgesprochen: „Halten sie Ihre Kameras bereit, meine Damen und Herren, es könnte sein, dass wir John Travolta über den Weg laufen“, als ein nagelneuer goldener Rolls Royce um die Ecke schoß und in die Studiobahn krachte.

Die Besucher staunten nicht schlecht, als Travolta aus dem Wagen stieg. Anfangs war er schockiert. Doch als sich der Schauspieler wieder gefangen hatte, schüttelte „Mr. Saturday Night live“ jedem die Hand, gab Autogramme und posierte für Fotos. Gott sei Dank wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Ein Date mit dem "Eraser". Arnold Schwarzenegger gibt den Besuchern gerne Autogramm

#RIGHT]

Winke, winke

Ungefährlich ist auch eine Begegnung mit Arnold Schwarzenegger. Die „steirische Eiche“ lässt keine Gelegenheit aus, um den Parkbesuchern zuzuwinken oder Autogramme zu geben, wenn er auf dem Gelände ist.

George Clooney: Er verdient doch eine Reaktion, oder

#LEFT]

Das gleiche versuchten Jason Alexander und Frauenschwarm George Clooney auch. Mit wenig Erfolg. In den Achtziger Jahren, als beide noch unbekannter und zu Dreharbeiten vor Ort waren, lunchten sie oft beim Psycho-Haus. Sie winkten allen vorbeifahrenden Mini-Zügen zu. Da keiner die beiden kannte, reagierte auch niemand.

Danny de Vito? Nein, das ist "Seinfeld"-Star Jason Alexander

Jetzt sind beide Darsteller berühmt. Als Jason kürzlich wieder in L.A. drehte, wollte er testen, ob er diesmal mehr Erfolg hätte. Der „Seinfeld„-Star hatte tatsächlich mehr Glück. Die Leute winkten zurück, schrien aber: „Schaut mal, Danny DeVito!“

Was kaum jemand weiß: Steven Spielbergs Karriere startete als Touristenführer der Universal Studios. In den Sechziger Jahren verdiente er sich neben seines Filmstudiums dort sein Unterhalt. Dadurch lernte er mit der Zeit wichtige Manager kennen. Einer nahm sich die Zeit, Spielbergs Film „Amblin“ anzusehen. Er war begeistert von dem Werk und nahm das Talent unter Vertrag. Der Rest ist Geschichte.

Solche kuriosen Vorfälle lehren uns: Immer zurückwinken -denn es könnte ein Mega-Star sein.

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