Was fängt Filmriese Universal nach Paul Walkers tödlichem Unfall mit dem halbfertigen „Fast 7“ an? Drei Möglichkeiten bieten sich an.

Konnte Schlüsselszenen aus "Fast 7" nicht mehr abdrehen: Paul Walker Bild: Universal

The Fast and the Furious“ ist zur größten Serie des Filmriesen Unsiversal Pictures geworden. Deshalb sollte „Fast & Furious 7“ in Rekordzeit in die Kinos kommen und ist bereits zur Hälfte abgedreht. Nun, nach dem tragischem Tod Paul Walkers muß das Studio schwere Entscheidungen treffen.

Die Produzenten erwägen, die bisherigen Dreharbeiten zu verwerfen und mit dem 200 Millionen Dollar-Film völlig neu zu beginnen. Das fand die US-Site „The Wrap“ heraus. Es gibt zwar schon viel Material mit Paul Walker, doch fehlen einige der wichtigsten Szenen mit dem am Sonntag tödlich verunglückten Star.

Geld, so wird betont, spiele keine Rolle - das Studio ist gegen Fälle wie diesen versichert. Eine weitere Möglichkeit wäre, diese Szenen von einem Schauspieler mit ähnlichem Körperbau spielen zu lassen und mittels CGI Walkers Gesicht einzuspielen. So wurde beispielsweise Arnold Schwarzeneggers Gastauftritt in „Terminator: Die Erlösung“ realisiert.

Kinotermin im Sommer 2014 nicht zu halten

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Als dritte Möglichkeit wird diskutiert, den Film zwar komplett neu zu drehen, aber einige Szenen mit Paul Walker zu verwenden. Seine fehlenden Szenen mit anderen Schauspielern zu drehen, wie es nach dem Tod von „Heath Ledger bei „Das seltsame Kabinett des Parnassus“ mit Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law gelang, ist unmöglich. Die Dramaturgie von „Fast & Furious 7“ läßt einen solchen Kniff nicht zu.

Wofür sich die Produzenten auch entscheiden, „Fast 7“ wird wohl nicht zum anvisierten Termin im Juli 2014 in die Kinos kommen. Inzwischen hat Universal bekanntgegeben, dass das Studio eine beträchtliche Summe aus den DVD/BluRay-Erlösen von „Fast 6“ an Paul Walkers wohltätige ‚Reach Out Worldwide‘-Organisation spenden wird.

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