McCutcheon als Monica Lewinsky?

Ehemalige BEM-Accounts  

Nachdem sämtliche Comics adaptiert und zu jedem Blockbuster mindestens ein Sequel gedreht wurde, zeichnet sich nun ein neuer Trend am Horizont Hollywoods ab: Filme um und über den mächtigsten Mann der Welt, den US-Präsidenten.

Martine McCutcheon als Prakikantin Monica Lewinsky Bild: UIP

Nicht erst seit „Fahrenheit 9/11“ ist die „amerikanische Präsidentschaft“ ein Thema für die große Leinwand. Aber seit der Skandal-Doku von Michael Moore scheinen die Filme kritischer und zahlreicher zu werden.

So dreht Bush-Gegner Billy Crystal eine Komödie über einen amerikanischen Präsidenten, der vom Tod besucht wird und Roland Emmerich klagt in „Anthem“ ebenfalls diverse dunkle Machenschaften der US-Administration an.

Bald könnte eine weitere Episode folgen: Clintons Affäre im Jahr 1997 mit der damals 22-jährigen Praktikantin Monica Lewinksy. „Ich habe es aus dem schlechtesten aller Gründe getan: Weil ich es tun konnte“, erklärte der ehemalige US-Präsident Willian Jefferson Clinton kürzlich den Sex-Skandal.

Und weil Hollywood-Produzenten Filme machen können, tun sie das auch und bringen den schmutzigen Skandal in die Kinosäle dieser Welt. Viel ist bisher über die Fox-Produktion nicht bekannt. Allerdings scheint die Rolle der Monica Lewinksy bereits besetzt mit Martine McCutcheon. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht abstreiten und Erfahrung bringt die junge Brittin ebenfalls mit: In „Tatsächlich…Liebe“ verdrehte sie Englands Premier, gespielt von Hugh Grant, ganz gehörig den Kopf.

10 Hollywood-Stars, die sich heute für ihre eigenen Filme schämen

Kleine Filmografie der US-Präsidenten

Interessant zu wissen wäre noch, wer die Rolle des Herrn im Weißen Haus übernimmt – die Auswahl ist recht groß. Denn den Machtinhaber haben schon einige große Leinwandkünstler dargestellt.

Unter anderem: Michael Douglas in „Hallo, Mr. President„, Kevin Kline als „Dave„, Gene Hackman übte „Absolute Power“ aus und Harrison Ford flog in der „Air Force One„. Warren Beatty machte in „Bulworth“ Einen drauf, Leslie Nielsen hatte mit „Scary Movie 3“ die Lacher auf seiner Seite, Bill Pullman rettete am „Independence Day“ die Welt und Sir Anthony Hopkins trat als „Nixon“ zurück.

Ein haltloses Gerücht ist es wohl, dass Arnold Schwarzenegger sich um den Part bemüht, um wenigstens einmal Oval-Office-Luft zu schnuppern – auch wenn es sich nur um eine Filmkulisse handelt.

Zu den Kommentaren

Kommentare